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Lokalpolitik

FW wollen Bürgermeister stellen

Die Freien Wähler wünschen sich weitere Mandate im Stadtrat und den Chefsessel. Die Nominierung ist im Herbst.
Von Wolfgang Schön

Die Freien Wähler haben langjährige Mitglieder geehrt. Auf dem Foto sind neben Albert Pürzer, Erwin Gradl und Peter Götz (Bildmitte) die wiedergewählte Vorsitzende Beate Höß (links), Stellvertreter Johann Karg (2. von rechts hinten), sowie die Bezirksvorsitzende Tanja Schweiger und der Kreisvorsitzende Günter Müller.  Foto: Wolfgang Schön
Die Freien Wähler haben langjährige Mitglieder geehrt. Auf dem Foto sind neben Albert Pürzer, Erwin Gradl und Peter Götz (Bildmitte) die wiedergewählte Vorsitzende Beate Höß (links), Stellvertreter Johann Karg (2. von rechts hinten), sowie die Bezirksvorsitzende Tanja Schweiger und der Kreisvorsitzende Günter Müller. Foto: Wolfgang Schön

Velburg.Die Freien Wähler Velburg wollen bei der Kommunalwahl sowohl mit einer eigenen Liste als auch mit einem Bürgermeisterkandidaten antreten. Dies betonte die Vorsitzende Beate Höß bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler. Außerden wollen die Lokalpolitiker, wie bei der Gründung vereinbart, weiterhin eine freie, unabhängige Wählergruppierung ohne Vereinsstatut bleiben. Nominiert werden sollen die Kandidaten nicht vor September/Oktober, kündigte Beate Höß an.

Bei den Neuwahlen wurde Höß dann einstimmig für weitere drei Jahre als Vorsitzende bestätigt. Stellvertreter ist Johann Karg. Weitere Funktionen haben Konrad Maget als Kassier, Jasmin Ascencio als Schriftführerin sowie Andrea Zimmermann (Deusmauer), Sebastian Danner (Günching), Albert Pürzer (Oberwiesenacker), Johann Dietl und Sabine Kastner (beide Rammersberg) als Beisitzer in der Vorstandschaft inne.

Beate Höß und Johann Karg gaben dann auch einen Rückblick und Ausblick auf kommunalpolitische Entscheidungen und Themen und stellten dabei fest, dass man doch auch ohne Fraktionsmehrheit eine ganze Menge anstoßen und auch erreichen konnte. „Hätten wir nur eine einzige Stimme mehr gehabt, so wäre die Möglichkeit bestanden, manches noch besser voran und Unsinniges zu verhindern“, stellte dazu Stadtrat Erwin Gradl fest. Ziel müsse es deshalb bei der nächsten Kommunalwahl sein, weitere Mandate hinzuzugewinnen, warb Gradl um ein gesteigertes Interesse an der Kommunalpolitik.

Der Kreisvorsitzende Günter Müller nannte Velburg „eine Hochburg wenn nicht sogar die Hochburg unter den Freien Wählern im Landkreis Neumarkt, wie jüngst erst das Ergebnis bei der Europawahl wieder bestätigt habe“.

Die Bezirksvorsitzende Tanja Schweiger machte deutlich, dass ihre Kernthemen die sozialen Bereiche seien. Sie forderte eine verstärkte Jugend-Sozialarbeit an den Schulen. Ausdrücklich begrüßte sie das nun gemeinschaftlich von den Landkreisen ins Auge gefasste Ziel einer verbesserten Anbindung im Personennahverkehr der gesamten Region Oberpfalz und Niederbayern was Regensburg anbelangte und somit auch Parsberg und Neumarkt einbeziehe.

Mehr aus Neumarkt und Umgebung:

Ehrungen

  • 35 Jahre:

    Erwin Gradl für 35 Jahre Stadtratsarbeit

  • 29 Jahre:

    Albert Pürzer für 29 Jahre Stadtratsarbeit. Peter Götz für seinen langjährigen Einsatz als Ortssprecher im Bereich Ronsolden.

  • Laudatio:

    Kreisvorsitzender Günter Müller nannte sie Vorbilder, was kommunalpolitisches Engagement anbelangt.

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