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Garten, Sport und für die MZ berichten

Am Freitag wird NT-Mitarbeiter Günter Treiber 80 Jahre alt. Aufhören ist für den fitten Seubersdorfer aber kein Thema.
Von Vera Gabler

Heute feiert Günter Treiber seinen 80. Geburtstag.  Foto: Vera Gabler
Heute feiert Günter Treiber seinen 80. Geburtstag. Foto: Vera Gabler

Seubersdorf.Wenn man wie Günter Treiber seit mehr als 35 Jahren für das Neumarkter Tagblatt als freier Berichterstatter im ganzen Landkreis Neumarkt unterwegs ist, hat man unter anderem schon vielen Zeitgenossen zu runden Geburtstagen gratuliert. Heute wechselt Günter Treiber die Seite – heute feiert er selber seinen 80. Geburtstag. Und das bei bester Gesundheit und immer mit Blick auf sein Ziel, weiterhin täglich Berichte und Reportage für das Tagblatt zu schreiben.

„Schon in meiner Schulzeit in der Oberrealschule in Gunzenhausen wurde ein Aufsatz beim Altmühlboten veröffentlicht“ berichtet der Jubilar aus seinem Leben. Damals wie heute will er nicht nur „auf dem Laufenden“ bleiben, sondern auch gerne darüber schreiben. Als Berichterstatter habe man zudem auch die Möglichkeit, hinter die Kulissen blicken zu dürfen. Spontan fällt ihm da die Fahrt mit einem Heißluftballon über Willenhofen ein, die allerdings mit einer Bruchlandung endete. Aber die Kamera blieb heil und er konnte noch jahrelang von dem Abenteuer zehren. Weniger gerne denke er wiederum an die Momente zurück, als er zu Unfällen fahren musste. „Ich hatte immer Angst, das Unfallopfer persönlich zu kennen.“

Günter Treiber

  • Privat:

    Geboren am 6. März 1940 in Nürnberg, aufgewachsen in Wettelsheim

  • Familie:

    Seit 1961 ist er mit Erika, geborne Gotter, verheiratet. Günter Treiber hat fünf Töchter, sechs Enkelkinder und zwei Urenkelkinder.

  • Hobbys:

    Gartenarbeit, Sport zu Fuß und mit dem Fahrrad, aber auch Berichte für das Neumarkter Tagblatt schreiben

Denn an Bekanntschaften mangelt es Treiber ja nicht. Als er 1963 mit seiner Ehefrau Erika nach Seubersdorf zog – das bot sich berufsbedingt durch die Arbeit bei der Bahn an – engagierte er sich auch sofort im gesellschaftlichen Leben. Zudem sorgten im Laufe der Jahre auch die fünf Töchter dafür, dass er sich im Kindergarten, in der Schule und in den Vereinen einsetzte. Er selbst ist in Nürnberg geboren und wuchs ab seinem zweiten Lebensjahr in Wettelsheim an der Altmühl auf dem Bauernhof der Großeltern auf. Er habe deshalb auch eine arbeitsreiche Kindheit gehabt. „Aber schön war es“ sagt er, wenn er daran denkt, wie er als Flüchtlingskind an die Altmühl zum Baden ging, aber auch als „Bauernkind“ am Hof mithelfen musste. Diese Zeit habe ihn geprägt, vor allem was Natur und Garten betrifft, denn in der Großmutter hatte er eine gute Lehrerin. Noch heute ist der Garten sein liebstes Hobby.

„Und Sport“ ergänzt er. Während der Bundeswehrzeit von 1957 bis 1960 war Treiber bei den Fallschirmjägern. „War ich vorher Judokämpfer, so wurde ich zum Ausdauersportler. Ein Ordner mit Urkunden von Teilnahmen an Triathlon, Marathonläufe und viele weitere Läufe in der Region sprechen Bände. Bergsteigen und lange weite Wanderungen seien weiterhin ein Steckenpferd, das er gerne in der Gegend der Seubersdorfer Partnergemeinde Kirchdorf auslebt. Auch mit 80 Jahren, so ist er sich sicher, werde er auf Laufen und Radfahren ohne Elektromotor sowie das Bergwandern nicht verzichten. Und auch als Berichterstatter für Parsberg und für den sportlichen Bereich in Seubersdorf will er noch so lange als möglich unterwegs sein.

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