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Region Neumarkt
Freitag, 20. Juli 2018 28° 2

Berg

Gemeinde Berg haushaltet solide

2017 konnte ein Rekordhaushalt abgewickelt werden. Die Gemeinde wandelt einen Teil ihrer Rücklagen in Grundvermögen für den Wohnungs- und Gewerbe-Bau um.
Von Hans Stepper

Das neue Kultur- und Sportzentrum an der Schulstraße Foto: Stepper
Das neue Kultur- und Sportzentrum an der Schulstraße Foto: Stepper

Berg.Bürgermeister Helmut Himmler betonte bei den jährlichen Bürgerversammlungen „die ehernen und strikten Grundsätze der Haushaltswirtschaft“ in Berg mit seinen 34 Gemeindeteilen und aktuell 7800 Einwohnern. Es müsse im Rathaus sorgsam und effizient mit dem Geld der Bürger umgegangen werden.

Die Bevölkerung ist in Berg 2017 wiederum stark gewachsen und die seit vielen Jahren schuldenfreie Gemeinde hat 2017 einen Rekordhaushalt mit einem Volumen von 29,02 Millionen Euro einschließlich der „inneren Verrechnungen“ abgewickelt. Die nunmehr vom langjährigen Kämmerer Otmar Donhauser fertiggestellte Jahresrechnung 2017 kann dem Gemeinderat in der nächsten Sitzung am Donnerstag, 12. April vorgelegt und anschließend vom Rechnungsprüfungs-Ausschuss geprüft werden.

„Wir investieren auf Basis unserer Möglichkeiten derzeit und auch in den kommenden Jahren gewaltig in die Zukunft des Gemeinwesens und damit in die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger“, so Bürgermeister Helmut Himmler bei der Kommentierung des vorgelegten Zahlenwerkes. Die Gelder fließen dabei sowohl in den Ausbau der technischen als auch der sozialen Infrastruktur in Berg. Die kommunale Sozialplanung ist ohnehin ein Schwerpunkt der kommunalen Investitionen.

Einen Höchstwert hat man bei der sogenannten Zuführung von Geldern vom Verwaltungs- in den Vermögens-Haushalt mit 3,74 Millionen Euro erzielt. Diese Summe bedeutet – da die Gemeinde keine Gelder für Zins- und Tilgungsleistungen aufwenden muss – zugleich die „freie Finanzspanne“, die mit projektbezogenen Zuschüssen des Staates de facto verdoppelt werden kann und ein hohes Maß an Investitionen ermöglicht. Der Bürgermeister weist wiederum darauf hin, dass sämtliche laufenden und anstehenden Investitionen aus den vorhandenen Rücklagen und damit schuldenfrei finanziert werden können. Dazu gehören das Sport- und Kulturzentrum mit rund 12 Millionen, der sechste Kindergarten, der mit 1,7 Millionen Euro zwischen der Neumarkter Straße und der Heinrichsburgstraße im Hauptort Berg errichtet werden soll, die Sanierung der Sportstätten an der Schwarzachtal-Schule, das Baugebiet „Donnerschlag“ in Sindlbach, Straßenbau, Freizeit-Infrastruktur, Bildung und Betreuung.

Die Gemeinde wandelt einen Teil ihrer Rücklagen in Grundvermögen für den Wohnungs- und Gewerbe-Bau um, da für Rücklagen inzwischen bei den Banken Aufbewahrungs-Gebühren geleistet werden müssen.

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