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Gemeinderat hat sich formiert

Bei der ersten Sitzung des neuen Gemeinderates in Seubersdorf mahnte Bürgermeister Eduard Meier zur Kompromissbereitschaft.
Von Vera Gabler

Acht neue Gemeinderäte sind am Donnerstag vereidigt worden.  Foto: Vera Gabler
Acht neue Gemeinderäte sind am Donnerstag vereidigt worden. Foto: Vera Gabler

Seubersdorf.Mit der Vereidigung von acht neu gewählten Gemeinderäten am Donnerstag in der Aula der Grund- und Mittelschule Seubersdorf durch Bürgermeister Eduard Meier ist das Gremium mit 21 Stimmen wieder komplett. Die Bürger hatten eine gute Mischung aus dem Hauptort und den Ortsteilen gewählt, so dass künftig aus Seubersdorf Andrea Götz, Georg Götz, Jürgen Kohl, Thomas Meier, Markus Riepl, Stefan Schmid, Andreas Steiner und Karl Solfrank vertreten sind.

Aus Wissing kommen Albert Hengl und Thomas Lang, aus Batzhausen Peter Betz, Richard Dexl und Tobias Tannenberger. Freihausen ist mit Maria Bierschneider und Manfred Bogner, Ittelhofen mit Daniel Götz, Eichenhofen mit Franz Ferstl, Schnufenhofen mit Wolfgang Eglmeier, sowie Daßwang mit Alwin Semmler und Alfred Geitner (aus Willmannsdorf) vertreten. Da Krappenhofen kein eigener Wahlbezirk ist, komme es rechtlich auch nicht in Betracht, für den Ortsteil einen Ortssprecher zu wählen, erklärte Geschäftsführer Thomas Fuchsgruber auf Nachfrage von Gemeinderat Alfred Geitner.

Zwei Stellvertreter gewählt

In der Ansprache gratulierte das Gemeindeoberhaupt allen Räten zur Wahl und damit zur Chance, wichtige Entscheidungen zum Wohl aller Bürger treffen zu dürfen. Einzelinteressen oder Verhinderungstaktiken würden aber wenig zur Entwicklung beitragen. Vielmehr forderte er die 20 Räte auf, auch für Kompromisse bereit zu sein. Die erste Aufgabe des neuen Gremiums war es, die beiden stellvertretenden Bürgermeister aus dem Gremium zu wählen. Für den zweiten Bürgermeister wurde der bisherige Stellvertreter Alwin Semmler von der CSU vorgeschlagen. Ohne Gegenkandidat unterstützten 16 Stimmen den Vorschlag. Für den dritten Bürgermeister gingen der bisherige Stellvertreter Karl Solfrank von den Freien Wählern, sowie Andreas Steiner von der SPD ins Rennen. Karl Solfrank bekam ebenso 16 Stimmen und somit das Vertrauen, das Amt auszuführen

Gemeinderat

  • Bürgermeister:

    Eduard Meier (CSU) mit den Stellvertretern Alwin Semmler (CSU) und Karl Solfrank (FW). Weiterer Stellvertreter Peter Betz (FW) als Dienstältester.

  • Neue Mitglieder:

    Stefan Schmid (CSU), Thomas Meier (FW), Andrea Götz (FW), Thomas Lang (FW), Tobias Tannenberger (JB), Maria Bierschneider (JB), Franz Ferstl (ZWG Eichenhofen) und Wolfgang Eglmeier (SPD)

Beim Erlass der Geschäftsordnung beschloss der Gemeinderat, dem Bürgermeister die Entscheidung über überplanmäßige Ausgaben bis zu einem Betrag von 10 000 Euro und über überplanmäßige Ausgaben bis zu einem Betrag von 5000 Euro im Einzelfall zu gewähren. Ebenso gewähre man Nachträge zu Verträgen und Rechtsgeschäften bis zu 10 000 Euro. Speziell für die Gemeinde Seubersdorf wurde eine Erklärung gegenüber dem Grundbuchamt spezifiziert, um Verzögerungen zu vermeiden.

Eine Diskussion gab es um einen Bauausschuss, nachdem die SPD einen Antrag auf Bildung eines vorberatenden Bauausschusses gestellt hatte. Dieser Antrag wurde mit 16 Gegenstimmen abgelehnt, zumal Fuchsgruber erklärte, dass dieser Ausschuss sehr zeitaufwendig sei, aber auch ohne Entscheidungsbefugnis.

Nur eine Gegenstimme

Die Geschäftsordnung wurde mit der Gegenstimme von Georg Götz erlassen. Ebenso die Erhöhung des Sitzungsgeldes von 30 auf 40 Euro. Für die nächsten sechs Jahre hat Peter Betz wieder den Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschusses übernommen; ihm zur Seite stehen Daniel Götz und Markus Riepl. Als Jugendbeauftragte fungieren Maria Bierschneider, Andreas Steiner, Georg Götz und Sabrina Weidinger; für die Senioren Andrea Götz und Karl Solfrank, Gleichstellungsbeauftragte ist Kerstin Weidinger; Alwin Semmler und Andreas Steiner sind Integrationsbeauftragte. Die nächste Sitzung ist am 18. Juni.

Engagement

Mit 18 Jahren in die Kommunalpolitik

Andreas Steiner ist der jüngste Gemeinderat im Landkreis Neumarkt. Sein Alter kam nicht überall gut an.

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