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Projekt

Gemeinsam den Holzzaun gebaut

Jugendliche sägten und bohrten für die Erkläranlage.
Von Michael Schrafl

Gemeinsames inklusives Projekt von Berufsschule, Lebenshilfe und Handwerksbetrieb: Die Errichtung eines Zauns auf der Erkläranlage Berngau. Das erste Zaunfeld „steht
Gemeinsames inklusives Projekt von Berufsschule, Lebenshilfe und Handwerksbetrieb: Die Errichtung eines Zauns auf der Erkläranlage Berngau. Das erste Zaunfeld „steht". Foto: Michael Schrafl

Berngau.Auf dem Gelände der künftigen Erkläranlage war am Dienstag eine Menge los: Fachleute vom Zimmererbetrieb Markus Hirsch aus Möning, 17 angehende Zimmerer (im Berufsgrundschuljahr) der Berufsschule Neumarkt und sieben Jugendliche der Lebenshilfe Neumarkt sind eifrig am Werk. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam den Holzzaun an der Erkläranlage zu bauen: An allen Ecken wird gemessen, gesägt, gebohrt, geschraubt und gehämmert. Und alle sind mit großer Begeisterung dabei. Anwesend ist auch viel Prominenz: Bürgermeister Wolfgang Wild, sein Stellvertreter Thomas Großhauser, der Schulleiter der Lebenshilfe Neumarkt Cliff Rüdinger-Härlin, Architekt Max Zitzelsberger, Sozialwissenschaftler Dr. Klaus Zeidler (SIREG) und Generationenmanagerin Christine Häring. Mit dabei ist auch der Bayerische Rundfunk, der diese außergewöhnliche Aktion in Wort und Bild festhält.

Alle sind sich einig: „Ein großartiges Projekt, das seinesgleichen sucht“. Markus Graser (Fachbetreuer Bau) und Fachlehrerin Brigitte Lang (beide Berufsschule) sowie Christoph Lachner, Werkmeister an der Lebenshilfe Neumarkt sind diesem Projekt hellauf begeistert. „Ich bin heute positiv überrascht von der guten Zusammenarbeit der Jugendlichen von der Berufsschule und von der Lebenshilfe - und ohne großes Zutun von meiner Seite. Sie verstehen sich von Anfang an“, erklärte Brigitte Lang von der Berufsschule. Christoph Lachner (Lebenshilfe): „Eine super Sache! Für unsere Schüler ist es die erste Erfahrung, draußen auf einer Baustelle zu arbeiten.“ Philipp Haider von der Berufsschule meinte: „Es gefällt mir, mal mit anderen Jugendlichen zusammenarbeiten. Die Schüler von der Lebenshilfe sind gut drauf, zeigen sich interessiert und packen voll mit an.“ „Ich finde es gut, an der frischen Luft zu arbeiten und das in der Berufsschule Gelernte in der Praxis anzuwenden. Die Jugendlichen von der Lebenshilfe Neumarkt sind mit großer Begeisterung bei der Sache.“ Auch Marco Straubmeier meint: „Eine echt coole Sache!“ Christoph und Luisa von der Schule der Lebenshilfe finden die Arbeit einfach cool. „Wir sind ein gutes Team“, meinte Christoph und werkelt fleißig weiter. Architekt Zitzelsberger ist ebenfalls positiv überrascht: „Die Aktion heute ist sicherlich ein außergewöhnliches Projekt. Die gute Zusammenarbeit von Gemeinde, Handwerksbetrieb, Berufsschule und Lebenshilfe macht`s möglich!“

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