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FÖRDERUNG

Glasfaserausbau kann starten

Die Freude beim Bürgermeister ist groß: Parsberg bekommt fast eine Million Euro für den Ausbau der „Digitalen Infrastruktur“.
Von Günter Treiber

Staatsminister Albert Füracker und Referatsleiter Bernd Geisler (l.) bringen Bürgermeister Josef Bauer (M.) zum Strahlen.  Foto: Günter Treiber
Staatsminister Albert Füracker und Referatsleiter Bernd Geisler (l.) bringen Bürgermeister Josef Bauer (M.) zum Strahlen. Foto: Günter Treiber

PARSBERG.„Die unendliche Geschichte, Glasfaser in jeden Haushalt, kommt endlich zu einem guten Ende.“ So freute sich Bürgermeister Josef Bauer über den Besuch vom Staatsminister für Finanzen und Heimat, Albert Füracker, und seinem Referatsleiter für Breitbandausbau im Finanzministerium, Bernd Geisler.

„Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren“, sagte der Finanzminister, „dazu haben sich meine Gemeinden im Landkreis vorbildlich verhalten“. Allen voran Parsberg, erklärte Füracker weiter, die nicht nur den korrekten Antrag gestellt hätten, sondern gleich mit der Laber-Naab Infrastruktur GmbH einen Anbieter für den Ausbau des Glasfasernetzes nennen konnten. „Wenn ich da zurückdenke an die letzten zehn Jahre, als bei den Bürgerversammlungen immer wieder die Forderung der Bürgerinnen und Bürger nach schnellem Internet auftauchte und ich sie immer wieder vertrösten musste“, erinnerte sich der Bürgermeister.

Bayern im Alleingang

Das alles sei nur möglich gewesen, so erklärt nun wieder der Finanzminister, weil man es geschafft habe, die Förderungen dem Wirtschaftsministerium abspenstig zu machen und die Verantwortung dem Finanzministerium zuzuschieben. „Deshalb sind wir jetzt das einzige Bundesland, das Glasfaser bis in den letzten Winkel ermöglicht“, sagte Füracker mit Stolz, „und noch dazu das einzige Land in der EU, die das darf“.

Also, was kommt jetzt auf Parsberg zu, so die Frage des Tagblatts beim Pressegespräch. Da holt der Minister aus und erklärt, dass Bayern insgesamt weit über eine Milliarde Euro investiert. 98 Prozent aller Kommunen seien bereits in das Förderprogramm eingestiegen, dessen Ziel hochleistungsfähige Breitbandnetze seien.

Dazu werden 51 000 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und mehr als 770 000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, das heißt mindestens 30 Megabit pro Sekunde. „Wichtig ist das Ganze natürlich auch und vor allem, für die Unternehmen, die sich immer mehr in die Fläche zurückziehen“, machte Füracker deutlich. Mit der Überreichung der Urkunden erhielt die Stadt Parsberg 908 376 Euro Förderung für den Ausbau der „Digitalen Infrastruktur“ und zusätzlich über 65 000 Euro für die Glasfaseranbindung der Grund- und Mittelschule. „Damit hat der Freistaat den geförderten Breitbandausbau in der Stadt Parsberg mit insgesamt 1,43 Millionen Euro unterstützt“, betonte der Minister.

Sonderprogramm für Schulen

Neben dem sogenannten Höfebonus, ein Sonderprogramm für besonders schwer zugängliche Bereiche, gebe es auch das Programm für Schulen und Rathäuser, in das Parsberg auch eingestiegen ist. Dafür sind die genannten 65 000 Euro gedacht.

Dem Bürgermeister blieb dann nur noch, sich im Namen seiner Bürgerinnen und Bürger zu bedanken. Gleichzeitig versicherte Josef Bauer, dass demnächst ein Vertrag mit der Laber-Naab Infrastruktur GmbH abgeschlossen werde. Der Termin werde am 10. März sein.

Die Gebiete

  • Orte:

    Diese sind unter anderem Eichensee, Steinbruch, Weiherstetten, Sportanlage Hörmannsdorf, Ödenthurn, Rosenthal, Polstermühle, Neuhaid, Badelhütte, Haid, Wolfsquiga, Katzenfels, Geigerhaid, Steinmühle, Kerschhofen, Kläranlage, Eglwanger Straße und Grill- und Zeltplatz Parsberg

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