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Porträt

Großes Herz für sozial Schwache

Ludwig Rupp, Kreisvorsitzender des Heimkehrerverbands Neumarkt, wurde oft für sein Engagement ausgezeichnet – am Donnerstag wird der Neumarkter 85.

Ludwig Rupp feiert am Donnerstag seinen 85. Geburtstag. Foto: Schindler

Neumarkt.Am Donnerstag feiert der ehemalige Landtagsabgeordnete Ludwig Rupp seinen 85. Geburtstag. Der gebürtige Neumarkter legte nach der Volks- und Kaufmännischen Berufsschule die Kaufmannsgehilfenprüfung ab. Als 16-Jähriger wurde er zum Reichsarbeitsdienst und zur Wehrmacht eingezogen und geriet noch in amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Rupp gehörte 16 Jahre dem bayerischen Parlament an. Von 1958 bis 1974 vertrat er als Direktkandidat den Stimmkreis Parsberg, Beilngries und Riedenburg. Im Landtag war Rupp Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr, des Ausschusses für Geschäftsordnung und Wahlprüfung und des Ausschusses für Bundesangelegenheiten. Zudem gehörte er dem Präsidium des Landtags an.

Im Januar 1947 wurde er zum CSU-Kreisgeschäftsführer von Neumarkt Stadt und Land berufen. Im Lauf der Jahre kam die politische Betreuung der Kreisverbände Parsberg, Beilngries und Riedenburg dazu. Als Bezirksgeschäftsführer und Bundeswahlkreis-Geschäftsführer der CSU und Bezirksvorsitzender der Jungen Union hat er sich beim Aufbau der CSU und der Jungen Union in der Oberpfalz große Verdienste erworben.

Am 9. Juni 1969 bekam Rupp von Ministerpräsident Dr. Alfons Goppel den Bayerischen Verdienstorden verliehen. Der Kreistag des ehemaligen Landkreises Parsberg verlieh ihm für seine Verdienste die Landkreisverdienst-Medaille. Mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande wurde er am 12. Mai 1993 von Bundespräsident Richard von Weizsäcker ausgezeichnet.

In einer Festsitzung des Stadtrats am 19. Dezember 1996 verlieh Oberbürgermeister Alois Karl die Goldene Stadt-Medaille an Ludwig Rupp. Der Kreistag des Landkreises Neumarkt ehrte ihn am 22. Dezember 2003 für besondere Verdienste mit der Landkreismedaille.

Seit 1947 gehört Rupp der Kolpingsfamilie an. Mehrere Auszeichnungen hat der Jubilar von der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) erhalten.

Seit seiner Gründung im Jahre 1947 – seither ist Rupp ohne Unterbrechung Kreisvorsitzender des Heimkehrerverbandes – lag ihm die Betreuung der Heimkehrer und ihrer Angehörigen besonders am Herzen. Tausenden von mittellosen Heimkehrern verhalf er zu einer neuen Existenz, vielen zu einem Eigenheim. Als VdH-Kreisvorsitzender versucht er noch heute, den sozial Schwachen zu helfen.

In Anerkennung seiner Verdienste hat das Präsidium des Verbandes der Heimkehrer, Kriegsgefangenen- und Vermisstenangehörigen Deutschland Rupp die Verdienst-Medaille am Bunde sowie anlässlich der 50-Jahr-Feier des VdH die Statue „Griff nach der Freiheit“ verliehen.

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