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Glaube

Gruppe pilgerte nach Altötting

Die Gruppe aus Daßwang pilgert Jahr für Jahr nach Altötting. Josef Mosandl bewältigte in diesem Jahr zum 45. Mal die Strecke.
Von Vera Gabler

Die Jubilare erhielten für langjährige Treue zum Jubiläum eine Kerze. Foto: Vera Gabler
Die Jubilare erhielten für langjährige Treue zum Jubiläum eine Kerze. Foto: Vera Gabler

Hamberg.Es ist wie ein Familientreffen, wenn, wie am Samstag, zahlreiche Männer und Frauen in das Gasthaus Nutz kommen, um gemeinsam zu essen, zu lachen und oder auch über persönliche Anliegen sprechen. Schließlich hatten man auch in diesem Jahr wieder vier Tage damit verbracht, von Daßwang aus bis nach Altötting zu pilgern.

Zum Wallfahrertreffen eingeladen hatten Georg Stephan aus der Rudolfshöhe, Georg Schön aus Rasch und Michael Nutz eingeladen, sie waren es auch, die die Wallfahrer Ende Mai angeführt hatten. Pfarrer Jacek Machura, der das vierte Mal die Wallfahrt auch begleitet hatte, verwies in dem Gedenkgottesdienst auf die Tradition der Wallfahrt.

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Seit mehr als 330 Jahren pilgern im Schnitt rund 260 Gläubige vom Freitag nach Christi Himmelfahrt bis Dienstag vor Pfingsten nach Altötting mit rund 160 Kilometer. Wie eh und je wurden auch heuer wieder viele Anliegen und der Dank für alles Gute auf dem Pilgerweg vor Gott gebracht. Man grüßte und verehrte Maria als die Mutter Gottes und vertrauten auf ihre Fürsprache.

An den Einzug erinnert

Das anschließende Treffen begann mit einer Bilder- und Videopräsentation von Konrad Meier und Christian Seegerer, die die anstrengende wohl auch schönen Tagen zeigte. Beim Betrachten der Bilder wurden die Emotionen noch einmal wach, die Wallfahrer hatten, als die vier Züge in die Basilika einzogen. „Die Daßwanger Gruppe durften in diesem Jahr als erste einziehen“, ergänzten die Pilgerführer im Gespräch mit dem Tagblatt. Stolz sei man auch, dass schon seit über 20 Jahren Pfarrer Johann Zeltsperger aus Edelsfeld sowie Pfarrer Stefan Brand aus Abendberg bei Nürnberg zu der Gruppe der Wallfahrer gehören.

Fußwallfahrt

  • Krieg:

    Sogar 1945 wagten es sechs Frauen und sechs Männer nach Altötting zu pilgern.

  • Pilgergruppen:

    Seit 50 Jahren ist die Zahl gestiegen, so dass es mit Günching, Daßwang, Hemau und Beilngries vier Gruppen gibt.

Letztgenannter war es auch, der beim Treffen die Altöttinger Jubiläumskerzen mit dem Bildnis der Schwarzen Madonna und die Rosenkränze segnete. Den Wunsch einiger Jubilare nach einer kleineren Tischkerze war man auch dieses Jahr nachgekommen. Bevor aber die Jubilare, die bereits in Altötting namentlich erwähnt wurden, die Urkunde und die Kerzen überreicht bekamen, versäumten es die Pilgerführer nicht, sich bei allen Teilnehmer zu bedanken.

Begleitfahrzeuge beim Pilgern

Sei es für das Tragen des Taferls, der Lautsprecher oder das Fahren der Begleitfahrzeuge. Richard Bögerl als Gesamtpilgerführer für die Oberpfälzer Fußwallfahrer mit 1400 Gläubigen aus den Gruppen Hemau, Daßwang, Günching und Beilngries nutzte das Treffen, um ebenso Danke zu sagen.

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Gleichzeitig stellte er aber auch fest, dass Beten in der Gesellschaft sehr wichtig sei, auch wenn keine Bedrängnis herrsche. „Das Fundament darf nicht verlorengehen“, betonte er mit der Bitte an die Anwesenden, den Glauben weiterzugeben und mit Beispiel voranzugehen. Es zahle sich auch, das Beten wieder zu lernen.

Schon 45 Mal gepilgert

Bei der anschließenden Übergabe der Kerzen an die Jubilare wurde allen voran Josef Mosandl aus Kemnathen für 45 Mal geehrt. 40 Mal war schon Josef Schierl aus Krappenhofen als Wallfahrer nach Altötting gepilgert, während Hubert Ostermann, Peter Lehmeyer, Maximilian Fruth, Apollonia von der Sitt und Siegfried Metschl für 35 Mal eine Kerzen bekamen.

Für 30 Jahre wurden Peter Kreupl und Franz Käufl geehrt und die Eheleute Barbara und Ottmar Hirschmann, Richard und Sieglinde Waldhier, Manfred Eglmeier, Michael Götz und Adelheid Höß für 25 Jahre. Ebenso stolz durften Hedwig Forstner, Agnes Fanderl und Anton Schmid eine Kerze für 20 Mal und Rosa-Maria Staudigl, Anton Maier, Rita Gschrey und Jürgen Kobler für 15 Jahre Rosenkränze in Empfang nehmen.

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