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Region Neumarkt
Donnerstag, 20. September 2018 28° 1

Architektur

„Gute Bauwerke sind wie Duftnoten“

Eine Podiumsdiskussion am 10. April in Neumarkt soll das Verständnis für Planungskultur vor allem auf dem Land wecken.
Von Heike Regnet

Die Architekten Johannes Berschneider (r.) und Andreas Schmid Foto: Regnet
Die Architekten Johannes Berschneider (r.) und Andreas Schmid Foto: Regnet

Neumarkt.„Mitanand reden“ lautet am Dienstag, 10. April, das Motto im Museum für historische Maybach-Fahrzeuge. Im Fokus steht das Thema „Planen und Bauen in Stadt und Landkreis Neumarkt“.

„Es ist die letzte Veranstaltung in unserer Reihe Architektur + Baukultur“, sagte Architekt Johannes Berschneider beim Pressetermin am Donnerstag. „Jeder ist willkommen, jeder kann mitreden.“ Diskussionspartner auf der Bühne sind neben Johannes Berschneider, Oberbürgermeister Thomas Thumann, Stadtbaumeister Matthias Seemann, Landrat Willibald Gailler, Regierungsdirektorin Carmen Boßle und der Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer Architekt, Karlheinz Beer. Die Moderation wird Ursula Heller vom Bayerischen Rundfunk übernehmen.

„Es geht uns darum, Verständnis für die Planungskultur zu wecken“, sagte Berschneider. Auch wenn die Baukultur in Neumarkt im Vergleich zu anderen Orten bereits „on top“ sei, gehe es nun darum, diesen Stand zu halten und auszubauen. Viele Diskussionsthemen könnten an diesem Abend angesprochen werden wie etwa billiger Wohnungsraum, Entscheidungskraft der Bürgermeister, das Ausbluten von Dörfern, die sinnvolle Lage von Gewerbegebieten, Förderprogramme oder auch Ausschreibungsverfahren. Es soll bei der Podiumsdiskussion nicht um einzelne, konkrete Bauvorhaben gehen, sondern das große Ganze beleuchtet und hinterfragt werden. „Gute Bauwerke sind wie Duftnoten, die Kollegen setzen“, brachte es Berschneider auf den Punkt. Nun gehe es darum, bei den Bürgern und Entscheidern ein Bewusstsein für Qualität zu schaffen.

An Ideen für die Zukunft mangele es Berschneider nicht. So könnte für Bauwillige eine Anlaufstelle geschaffen werden, in der sie eine Vorberatung zu ihrem Bauvorhaben erhalten. Auch Workshops zur Stadtentwicklung wären toll, sagte Berschneider. „Der Bedarf zum Reden ist da.“ Eine ideale Plattform zum Gespräch biete nun erstmals die Podiumsdiskussion. Deren Beginn ist am Dienstag, 10. April, um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Teilnehmen und mitreden kann jeder, der sich für Baukultur interessiert.

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