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Auftritt

Gymnasium: Konzert der Superlative

Schüler verabschiedeten sich mit Musik in die Ferien.
Von Günter Treiber

Die Streicherklasse zeigte großes Können. Foto: Treiber
Die Streicherklasse zeigte großes Können. Foto: Treiber

PARSBERG.Eine sehr erfreuliche Begegnung gab es einmal mehr zum Abschluss des Schuljahres am Gymnasium mit allen musikalischen Formationen, die die Schule zu bieten hat: Die Bigband unter Leitung von Marianne Zaindl, das Orchester und die Streicherklasse der sechsten Jahrgangsstufe, am Taktstock Marga Meinl und Josef Kretzmann, und der 48-köpfige Chor, den eben falls Marga Meinl im Griff hatte.

Neu am Gymnasium gibt es eine Rockband mit Josef Kretzmann, formiert hat sich auch ein hoch qualifiziertes Streichquintett. Aber nicht nur Musik gab es zu hören. Traditionell wurden auch zahlreiche Ehrungen der Schulbesten sowie für besondere Leistungen durch den Schulleiter, Josef Gloßner, und die jeweiligen Klassenleiter ausgesprochen.

Den Eingangspart übernahm noch vor Josef Gloßners Begrüßung die Big Band, die in gekonnter Manier das „La Storia“ von Jakob de Haan interpretierte. Ein Highlight des launigen Abends – eigentlich gab es nur Highlights – war die Rückkehr in die 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Der Chor gab gefühlvoll und beschwingt vier ABBA-Songs zum Besten und das Publikum konnte garn nicht anders, als im Takt mitzugehen.

Eine der schönsten Melodien, die Ludwig van Beethoven je komponiert hat, war die Ode an die Freude. Orchester, Streicherklasse und Chor ließen in seelenvoller Prägnanz die Ode zu einer vollen Klangentfaltung durch die Aula brausen. Bevor „Una Terra“ zur Pause rief, hieß es „Der Rhythmus wird dich kriegen“ von der Bigband.

Im zweiten Teil wurde es rockig und poppig. Nicht nur der Jugend gefiel dies. Nein, auch so mancher Erwachsene konnte weder Beine noch Oberkörper stillhalten. Das Orchester und die fünfköpfige Rockband, von Josef Kretzmann ins Leben gerufen, gaben eine tolle Visitenkarte ab. Die jungen Musikerinnen und Musiker zeigten eine mitreißende, emotionale Gestaltung ihres Vortrages.

„In the Hall of the mountain king“ ist zunächst ein Orchesterstück, das aber die Rockband zu einem Crossover umgesattelt hat und in genialem Vortrag zu hören war.

Noch einmal Crossover gab es mit der Rockband allein, die so richtig rockig eine englischsprachige Version hören ließ und dann – man mag es nicht glauben – gab es von dem Österreicher mit russischen Wurzeln Georgij Alexandrowitsch Makazaria mit „Energia“ eine heiße Nummer.

Verabschiedet wurde das Publikum mit „Goodnight Sweetheart“, leider gab es keine Zugabe. Fazit: Die Schülerbands hört man immer sehr gerne.

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