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Diskussion

Hallenbau kostet zwei Millionen Euro

Bei der Bürgerversammlung in Oberölsbach ging es auch um den SCO. Der würde gerne eine neue Sportstätte bauen.
Von Hans Stepper

Das 192-Seelen-Dorf Oberölsbach ist einer der im Landkreis Neumarkt vom Verkehr am stärksten belasteten Orte – durch die Autobahn A 3, die Staatsstraße 2240 und die Kreisstraße NM 8.  Foto: Hans Stepper
Das 192-Seelen-Dorf Oberölsbach ist einer der im Landkreis Neumarkt vom Verkehr am stärksten belasteten Orte – durch die Autobahn A 3, die Staatsstraße 2240 und die Kreisstraße NM 8. Foto: Hans Stepper

Berg.Auf die Frage von Bürgermeister Helmut Himmler an die direkten Anwohner der engen Ortsdurchfahrt des ehemaligen Klosterdorfes Gnadenberg zur Situation nach der Teilsperrung der Gnadenberger Hauptstraße berichteten diese von erheblicher Reduzierung des Verkehrsaufkommens – und dass man mit der jetzigen Belastung an der Staatsstraße durchaus gut leben könne.

„Der Streckenabschnitt der Staatsstraße 2240 Oberölsbach – Gnadenberger Berg bis zum Abzweig zur Klostermühle mit Neubau von Abbiegespuren an den Zufahrten zur Autobahn wird 2020 endlich gebaut“, sagte das Gemeindeoberhaupt bei seiner letzten Bürgerversammlung in Oberölsbach. Dazu gebe es definitive Zusagen von der Autobahndirektion Nordbayern und dem Staatlichen Bauamt in Regensburg. Christian Lehmeyer, Vorsitzender des Sportclubs Oberölsbach, informierte über aktuelle Überlegungen des SCO, eine neue Halle zu bauen. Bei Kosten von rund zwei Millionen Euro sei das Projekt eine gewaltige finanzielle Belastung für den Verein mit über 1900 Mitgliedern.

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Deshalb müsse im Vorfeld die Finanzierbarkeit geklärt werden. Er fragte beim Bürgertreff an, ob die Gemeinde Berg die Investitionszuschüsse an Vereine bei Bauprojekten von 15 auf 20 Prozent anheben könnte. Bürgermeister Himmler teilte dazu mit, dass man in Berg zum Glück neben dem rund um die Uhr genutzten Sport- und Kulturzentrum an der Schulstraße auch die zwei vereinseigenen Hallen des FC Sindlbach und des SCO habe und somit ein großes Angebot für Veranstaltungen sowie für Geselligkeit habe. Er sehe das SCO-Projekt als Sonderfall, das wohl einmalig sei und über Ölsbach und Berg hinaus ermögliche eine neue Halle über Jahrzehnte hinweg ein breites und intensives Sport-Spektrum.

Weitere Themen

  • Sicherheit:

    Angesprochen wurde der Lärmschutz an der A 3 Nürnberg-Regensburg und der stark frequentierten Staatsstraße 2240 sowie Löschwasser-Reserven bei Brandfällen in Gnadenberg.

  • Arbeiten:

    Es ging auch um die Beleuchtung des Parkplatzes am Friedhof Gnadenberg, Nacharbeiten zur Dorferneuerung in Oberölsbach sowie die Sanierung des Pendler-Parkplatzes Oberölsbach.

Er werde dem Gemeinderat eine generelle Anhebung der Investitionsförderung für Vereine auf 20 Prozent mit einer Deckelung der förderfähigen Kosten von jetzt 1,5 Millionen Euro auf zwei Millionen Euro vorschlagen. Bei dieser Regelung könnte der SCO für die neu geplante „Schwarzach-Arena“ 400000 von der Gemeinde erhalten.

Auf der Grundlage der aktuellen „Richtlinie zur Förderung des Sports in der Gemeinde Berg mit einer Deckelung der förderfähigen Kosten von 1,5 Millionen“ wären es lediglich 115000 Euro. „Die schuldenfreie und mit erfreulichen Rücklagen ausgestattete Kommune könne das auch problemlos leisten“, betonte Himmler und erfreute mit dieser Aussage die anwesenden Mitglieder. Allerdings müsse hierzu das Ratsgremium im Berger Rathaus mit Mehrheit „grünes Licht“ signalisieren.

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