MyMz
Anzeige

Kommunalwahlen

Helga Huber kandidiert in Dietfurt

Die Freystädterin bewirbt sich im März um das Amt als Bürgermeisterin. Am 26. November wird sie offiziell nominiert.
Von Lothar Röhrl

Helga Huber will als Bürgermeisterin für Dietfurt kandidieren.  Foto: Foto März Freystadt
Helga Huber will als Bürgermeisterin für Dietfurt kandidieren. Foto: Foto März Freystadt

Dietfurt.Die CSU der 7-Täler-Stadt setzt bei der Bürgermeisterwahl am 15. März auf eine Freystädterin. Nach Informationen der Mittelbayerischen wird Helga Huber versuchen, die Nachfolge von Carolin Braun (SPD) als Dietfurter Rathauschefin anzutreten.

Um ihre Kandidatin vorzustellen, hat die Dietfurter CSU einen öffentlichen Termin festgelegt. Am kommenden Mittwoch wird Helga Huber auf Einladung des Ortsverbandes im Gasthaus „Bräu-Toni“ anwesend sein. Beginn dieser Informationsveranstaltung ist 19.30 Uhr. Genau zwei Wochen später will die CSU Dietfurt Helga Huber ebenfalls im „Bräu Toni“ als Bürgermeister-Kandidatin nominieren.

Ilse Werner notierte Namen

Die Möglichkeit „Helga Huber“ sei schon vor eineinhalb Jahren bei ihr auf einem Merkzettel notiert worden. Das bekannte Ilse Werner. Die langjährige Dietfurter Stadt- und Kreisrätin der CSU, welche die Mittelbayerische am Donnerstag anstelle des Ortsvorsitzenden Dr. Matthias Haselbauer erreichen konnte, skizzierte kurz den Weg der Entscheidungsfindung. Der habe mit einer Äußerung bei jener Veranstaltung vor eineinhalb Jahren begonnen. Damals sei es um die Landtagswahl 2018 gegangen. Neben dem fest für das Direktmandat gesetzten, damaligen Finanz-Staatssekretär Albert Füracker hatte sich Helga Huber gegen Maximilian Federhofer im Rennen um die Kandidatur für den Landtag über die Oberpfalzliste durchgesetzt.

Nach der Wahl durfte sie sich zwar nicht über einen Einzug in den Landtag freuen. Wohl aber über die Tatsache, dass sie bei ihrer ersten Kandidatur überhaupt auf 22 000 Stimmen kam. Diese verhalfen ihr zu einem Sprung von Platz sieben auf der Liste auf das drittbeste CSU-Ergebnis im Bereich der Oberpfalz-Liste

Obwohl Helga Huber damals den Einzug ins Maximilianeum zum Ziel erklärt habe, sei Ilse Werner gut in Erinnerung geblieben, dass Huber sich auch ein Engagement in der Kommunalpolitik vorstellen konnte. „Sie hat dazu gesagt, dass ihr auch Kommunalpolitik Spaß machen würde. Daran ist sie jetzt erinnert worden“, verriet Ilse Werner der Mittelbayerischen.

Dieses In-Erinnerung-bringen habe vor drei Wochen ein kleiner Kreis führender Dietfurter CSU-Repräsentanten getan. Und es habe Erfolg gebracht. Für Helga Huber spreche laut Ilse Werner einiges. Von ihrer Tätigkeit als Leiterin des Bauamtes im Landratsamt Neumarkt wisse die studierte Verwaltungsrechtlerin wie eine Verwaltung zu führen sei. Außerdem kenne sie sich mit Bauprojekten der schwierigeren Materie aus. Eine solche sei die anstehende Hochwasserfreilegung in Dietfurt.

„Kenne mich in Dietfurt aus“

Auch sonst erwartet Werner, dass sich Helga Hubers bisherige Erfahrungen sehr positiv in einem Amt als Bürgermeisterin bemerkbar machen würden: „Sie weiß, wie man Entscheidungen zugunsten von Bürgern fällen kann.“ Kein Hinderungskriterium ist für Ilse Werner, dass Helga Huber aus einem anderen Ort kommt. „Das hat es früher bei den Bürgermeistern von Beilngries und Berching schon gegeben; das wird es in Zukunft noch öfter geben.“

Ortsfremd fühlt sich Helga Huber ohnehin nicht. Weil sie wegen Bauangelegenheiten schon oft auch nach Dietfurt gekommen ist, kenne sie nicht nur den Kernort, sondern auch die Ortsteile – betonte Helga Huber. Mit Dietfurt verband sie in der Vergangenheit auch die Freude am Chinesenfasching. So oft es ging, sei sie am Unsinnigen Donnerstag zum Zug und zur Gaudi danach gekommen.

Die 51-Jährige ist Mutter zweier Söhne. Aktuell ist sie stellvertretende Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Freystadt.

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Neumarkt lesen Sie hier.

Bürgermeisterwahl

  • SPD:


    Die noch amtierende Amtsinhaberin Carolin Braun glaubt, dass ihre Partei niemanden aufstellt. In diesem Fall werde ihre Partei eine Empfehlung aussprechen.

  • Weitere Namen:

    Sicher ist, dass die Grünen Angeliki Gleixner-Egert bringen. Bei den Freien Wähler steht noch niemand fest. Beste Karten hat Bernd Mayr. (lr)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht