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Kulinarik

Herrmanns Jubiläumsshow ein Volltreffer

Die zehnte Spielzeit in Nürnberg hat begonnen: Alexander Herrmann hat dafür ein ganz besonderes Menü kreiert.
Von Birgit Ropohl

  • Voller Schwung: „Hier rappelt die Bude“, beschreibt Alexander Herrmann die Show. Alle Fotos: Birgit Ropohl
  • Alexander Herrmann mit seiner neuen Lebensgefährtin Maxi Foto: Ropohl

Nürnberg.Am Ende kennt die Begeisterung keine Grenzen. „Es war wirklich total super, ganz wunderbar“, schwärmt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. „Eine absolut harmonische Show, genau die richtige Dosierung zwischen beeindruckender Akrobatik, Musik und Kulinarik“, findet Nürnbergs Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner.

Die Premierengäste haben den Abend sichtlich genossen – Alexander Herrmann ist überwältigt. Zehn Jahre Palazzo, „eine unglaublich lange Zeit“. Eine äußerst erfolgreiche obendrein. Alljährlich die höchsten Besucherzahlen aller Palazzo-Standorte. Das macht Alexander Herrmann stolz und dankbar. Ein solcher Erfolg sei nicht selbstverständlich, ein starkes Team, „das einen sensationellen Job macht“, stehe dahinter. „Wir haben zehn Jahre an jedem Schräubchen gedreht.

Es ist fast wie bei einer Familienfeier. Die meisten der 350 geladenen Besucher kennt Alexander Herrmann. Jeden heißt der Fernseh- und Sternekoch persönlich willkommen. „So viele vertraute Gesichter“, freut er sich.

Nürnberg statt München

Später, bei der offiziellen Begrüßung auf der Bühne, erzählt er, wie ihn vor zwölf Jahren die Palazzo-Geschäftsführung gefragt haben, ob er nicht Lust auf einen Palazzo in München habe. „Nein, in München wartet keiner auf mich“, habe er damals geantwortet, „aber in Nürnberg!“ Zwei Jahre später war es soweit. Seitdem sind mehr als 300 000 Gäste der Einladung zum „Staunen, Lachen und Genießen“ in der exklusiven Atmosphäre des Spiegelpalasts in der Bayernstraße gefolgt.

Diesmal steht die Show unter dem Thema „Unikate“. Einzigartige, preisgekrönte Künstler, erstürmen unter den Klängen der „Lucky Charms“ die Bühne, reißen das Publikum sofort in ihren Bann. Bauchredner Daniel Reinsberg führt mit feinsinnigem Witz durchs Programm, lässt seinen Pinguin Scholli ausdrucksstark singen.

Mit biegsamen Fingern und einem Körper wie Wackelpudding vermag Herr Riesling (Klaus Loch) die Zuschauer zum Lachen zu bringen. Absolut furios wirbelt Igor Boutorine Hula-Hoop-Reifen durch die Luft, derart schnell, dass sogar dem Publikum fast schwindlig wird. Tosender Applaus.

Wie eine Marionette bewegt sich Wasili Urbach zum Takt von Hip-Hop und Breakdance. Humorvoll zeigen die Trapezkünstlerinnen Nella und Yolaine hoch oben unterm Zeltdach, wie ihre Morgentoilette aussieht.

Unfassbar die Geschwindigkeit, mit der Anežka Bocková das Seilspringen beherrscht. Unglaublich, wie hoch sich das Duo Ikai auf dem Schleuderbrett gegenseitig in die Luft katapultiert. Mitten im Spiegelpalast, hautnah dran am Publikum.

Yuliia Lytvynchuk verzaubert mit geradezu magischer Equilibristik. Die beiden Herren des Trios „Moi et les Autres“ bringen den Russischen Barren so kräftig in Schwung, dass ihre Partnerin kunstvoll durch die Luft wirbelt. Ebenfalls in luftiger Höhe zeigt Emily Tucker spektakuläre Drehungen am Trapez, begleitet von der gefühlvollen Stimme von Sängerin Sophie Beaudet. Gänsehaut pur.

Zwischen Comedy, Artistik und Musik tischt Alexander Herrmann auf. Vier Gänge hat er kreiert. Zum Jubiläum etwas Besonderes, die Publikumslieblinge der vergangenen Jahre. „Vertraute und doch überraschende fränkische Küche mit regionalen Spitzenprodukten, intelligent miteinander kombiniert“, beschreibt er sie: Tapas-Variationen, Törtchen von der Eiswasserforelle, „Sauerbraten à la Palazzo“ und als Dessert eine warme Kirschtarte mit heißer Vanillemilch und Pralineneis.

Ständig ist etwas geboten im rund dreieinhalbstündigen Programm. Doch es kommt nie Hektik auf, nie wird es zu laut. Es ist locker, lässig, unterhaltsam. Dezente Hintergrundmusik lässt auch Zeit für nette Gespräche mit den Tischnachbarn.

Show läuft bis zum 15. März

„Wir sind glücklich, dass wir die Möglichkeit haben, Menschen für ein paar Stunden aus ihrem Alltag herauszureißen und alle Sinne zu verwöhnen“, sagt Palazzo-Regionalmanager Matthias Adolph. Für die Palazzo-Gruppe, erklärt er, sei Alexander Herrmann ein „echter Glücksfall“. Er identifiziere sich zu hundert Prozent mit dem Produkt. Da springe der Funke aufs ganze Team über.

Der Vorverkauf (Show-Ende am 15. März 2020) läuft laut Adolph grandios. Der November ist nahezu ausverkauft, für Dezember gibt es noch Resttickets. Zahlreiche Tickets (ab etwa 90 Euro) landen erfahrungsgemäß unterm Weihnachtsbaum. Manche regionale Unternehmen Firmen gleich komplette Vorstellungen.

Die meisten der bisherigen Shows hat Promi-Bodyguard Peter Althoff gesehen, der am Ende strahlt: „Es war immer gut, doch diese Show hat alles getoppt.“ Und Simon Röschke, der als Opernball-Veranstalter genau weiß, wie viel Leidenschaft, Professionalität und Liebe zum Detail nötig sind, um ein großes Event erfolgreich zu stemmen, schwärmt: „Ein Wahnsinn. Ich bin beeindruckt, wie der Palazzo seit zehn Jahren das unheimlich hohe Niveau an Entertainment und Kulinarik hält. Herzlichen Glückwunsch!“

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