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Hochzeitsmesse in Neumarkt für Verliebte

Rote Rosen oder blühende Myrten? Tief dekolletiert oder hoch geschlossen? Models zeigten auf dem Laufsteg, was in ist.
Von Heike Regnet

Die Modenschauen am Samstag und Sonntag zählten wieder zu den Highlights der Hochzeitsmesse in Neumarkt. Foto: Regnet
Die Modenschauen am Samstag und Sonntag zählten wieder zu den Highlights der Hochzeitsmesse in Neumarkt. Foto: Regnet

Neumarkt.Klassisch gesteckt mit roten Rosen oder doch lieber ein Strauß aus blühenden Myrten? Goldene Ringe mit Gravur oder vielleicht selbst gemacht? Und wie sollen eigentlich Brautkleid und Hochzeitsanzug aussehen? Auf Fragen wie diese gab es am Samstag und Sonntag bei der Hochzeitsmesse im Berggasthof Sammüller kreative Ideen und Vorschläge aus erster Hand. Angehende Brautpaare wissen: Damit die Hochzeit auch wirklich zum schönsten Tag im Leben wird, will das Fest gut geplant sein. Daher nutzten am Wochenende viele die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren. Über 20 Aussteller waren diesmal wieder bei der Hochzeitsmesse mit von der Partie. Alle Fäden in puncto Organisation liefen bei Claudia Gottschalk, Inhaberin von Brautmoden Honeymoon, zusammen.

Pfiffige Ideen fürs Hochzeitsfest

Ingrid Loichinger: Seit der ersten Hochzeitsmesse moderiert sie die Modenschauen. „Und auch diesmal waren es wieder tolle Kleider, eines schöner als das andere“, sagt Loichinger. Als sie vor 30 Jahren heiratete, trug sie übrigens ein Hochzeitskleid, das ihre Mama genäht hatte. Foto: Regnet
Ingrid Loichinger: Seit der ersten Hochzeitsmesse moderiert sie die Modenschauen. „Und auch diesmal waren es wieder tolle Kleider, eines schöner als das andere“, sagt Loichinger. Als sie vor 30 Jahren heiratete, trug sie übrigens ein Hochzeitskleid, das ihre Mama genäht hatte. Foto: Regnet

Die Angebote an den zahlreichen Ständen, die im Berggasthof Sammüller aufgebaut waren, reichten vom Trauring über den Brautstrauß, die Hochzeitstorte und den Hochzeitsfilm bis hin zur pfiffigen Dekoration und natürlich der aktuellen Brautmode. „Auch wenn das Wetter nicht so wirklich ideal war, kamen auch heuer wieder zahlreiche Besucher zu unserer Messe“, sagt Claudia Gottschalk. „Das Interesse ist nach wie vor ungebrochen groß.“ Aus ihrer langjährigen Erfahrung weiß die Organisatorin, dass rund um den Hochzeitstag stets vieles bedacht werden muss. Dass den angehenden Hochzeitspaaren vor allem Individualität wichtig ist, darin waren sich alle Aussteller einig. Jede Hochzeit soll zum einmaligen Fest werden. Die Planungen beginnen daher meist schon viele Monate zuvor.

Neumarkt Hochzeitsmesse Sammüller

An den Messeständen war das Interesse am Samstag und Sonntag groß. Viele der Aussteller sind bereits seit der ersten Hochzeitsmesse in Neumarkt mit von der Partie, so auch die Konditorei Gschneidinger. Am Stand ging es rund um die Hochzeitstorte und selbstverständlich gab es auch einige Kostproben. Die Hochzeitstorte werde oft aufwendig gestaltet und so manches Mal müsse die Torte nach von den angehenden Hochzeitspaaren mitgebrachten Fotomotiven gearbeitet werden. Ob Sahne- oder Cremetorte, mit beschwipsten Früchtchen oder Marzipan – der Fantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Viel Beifall gab es für die beiden Modenschauen, die am Samstag und Sonntag zu den Highlights an den Messetagen zählten. „Liebe ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Mit diesem romantischen Motto stimmte Moderatorin Ingrid Loichinger auf die Modenschau ein. Die Modells der Agentur Update präsentierten in 60 Minuten eine riesige Auswahl an Hochzeitskleidern, Abendgarderobe und Hochzeitsanzügen. „Ob romantisch oder stylisch cool, hier gibt es für jeden das Richtige“, war sich Loichinger sicher. „Spitzenmäßig“ lautete das einhellige Urteil der Zuschauer, als die mit viel Spitze ausgestatteten Brautkleider in der ersten Runde auf dem Laufsteg präsentiert wurden. Im Trend liegt der tiefe Rückenausschnitt, ob beim Brautkleid oder bei der Abendgarderobe. Hier lautete das Motto: Edel, elegant und schwarz.

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Glänzendes Satin

Jessi Pytlik: Im August will die angehende Braut den Bund fürs Leben schließen. Mit Mama, Schwester und Trauzeugin war sie aus Roth nach Neumarkt gekommen. „Ich will mich heute noch ein wenig inspirieren lassen“, sagt Pytlik. „Vor allem für die Gestaltung der Hochzeitstorte.“ Foto: Regnet
Jessi Pytlik: Im August will die angehende Braut den Bund fürs Leben schließen. Mit Mama, Schwester und Trauzeugin war sie aus Roth nach Neumarkt gekommen. „Ich will mich heute noch ein wenig inspirieren lassen“, sagt Pytlik. „Vor allem für die Gestaltung der Hochzeitstorte.“ Foto: Regnet

Das Hochzeitskleid ist so individuell wie die Braut selbst. Von romantisch verspielt, in glänzendem Satin, mit feiner Tattoo-Spitze, im Vintage-Style oder mit langen Fransen – die Auswahl ist riesengroß. Im Trend sind fließende Stoffe in zartem Rosé oder leichtem Cappuccino. Und auch der Mann trägt Farbe. „Anzünge in blau in jeder Variation – von leger bis super elegant oder auch mal in bordeaux oder grün,“ sagt Claudia Gottschalk. Ein ebenso wichtiges Thema, wenn es um die Hochzeit geht, ist der Junggesellinnen- und Junggesellenabschied. „Hier wird sich oft so richtig ins Zeug gelegt“, betonte Ingrid Loichinger. Und auch der Antrag sei stets ein ganz besonderer Moment, der so manches Mal eine Überraschung für den Gefragten beinhalte. „‘Ja‘ ist eben ein sehr bedeutungsvolles Wort.“

Hochzeiten in Neumarkt im September und Oktober

Bräuche am Hochzeitstag

Melanie Fersch: Mit „ihren Mädels“ informierte sich die angehende Braut auf der Messe. Im September wird geheiratet und als der Brautstrauß bei der Modenschau geworfen wurde, fing Fersch ihn auf. „Mit meinem Bernhard habe ich die Liebe meines Lebens gefunden“, sagt sie und lacht. Foto: Regnet
Melanie Fersch: Mit „ihren Mädels“ informierte sich die angehende Braut auf der Messe. Im September wird geheiratet und als der Brautstrauß bei der Modenschau geworfen wurde, fing Fersch ihn auf. „Mit meinem Bernhard habe ich die Liebe meines Lebens gefunden“, sagt sie und lacht. Foto: Regnet

Das Werfen des Brautstraußes wird auch heute noch bei vielen Hochzeitsfesten praktiziert. Bei der Modenschau waren daher die angehenden Bräute gefragt, als Modell Chrissi vom Laufsteg einen bunten Brautstrauß in die Reihen der Zuschauer warf. Gefangen wurde dieser von Melanie Fersch, die, wie sie verriet, im September heiraten wird. Ein weiterer alter Brauch ist die Morgengabe. Diese wird in der Hochzeitsnacht vom Bräutigam unter das Kissen der Braut gelegt.

Messerabatte genutzt

Steffi Rotter und Pius Rieger: Das junge Paar will im Mai heiraten und bummelte entspannt durch die Hochzeitsmesse. „Wir wollten nur mal sehen, ob wir an alles gedacht haben“, sagt Rotter. Gekauft werden muss noch der Hochzeitsanzug und dafür kam die Modenschau gerade recht. Foto: Regnet
Steffi Rotter und Pius Rieger: Das junge Paar will im Mai heiraten und bummelte entspannt durch die Hochzeitsmesse. „Wir wollten nur mal sehen, ob wir an alles gedacht haben“, sagt Rotter. Gekauft werden muss noch der Hochzeitsanzug und dafür kam die Modenschau gerade recht. Foto: Regnet

„Und diese Morgengabe gehört ihr dann für immer“, sagt Ingrid Loichinger und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Also überlegen sie sich gut, wieviel sie hier investieren wollen.“ Rund um das Thema Heiraten blieben bei der Hochzeitsmesse keine Fragen offen. Und so mancher Besucher freute sich auch über die Messerabatte, die von den Ausstellern an den beiden Tagen geboten wurden.

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