MyMz
Anzeige

Reise

Hohenfelser besuchen Hohenfels

Die andere Gemeinde mit dem gleichen Namen liegt in Baden-Württemberg.
Simon Vogl

Die Reisegruppe besichtigte die Marktgemeinde.  Foto: Simon Vogl
Die Reisegruppe besichtigte die Marktgemeinde. Foto: Simon Vogl

Hohenfels.Zu Besuch beim Namensvetter: Eine gut 40-köpfige Reisegruppe aus der baden-württembergischen Gemeinde „Hohenfels“ stattete der Marktgemeinde einen Besuch ab. Die ehemals selbstständigen hohenzollernschen und später preußischen Gemeinden liegen am nordöstlichen Rand des Hegaus am Übergang zum Linzgau. Zwar handelt es sich bei dem baden-württembergischen Pendant nur um eine Gemarkung, allerdings waren die Namensvettern flinker, als es darum ging, sich die Webpräsenz zu sichern: Wer also www.hohenfels.de eingibt, findet sich auf der Internetseite der Gemeinde im Landkreis Konstanz wieder, für die Marktgemeinde Hohenfels blieb nur die trotz allem aussagekräftige, da genaue URL www.markt-hohenfels.de übrig.

Der Stippvisite vorausgegangen war eine erste Kontaktaufnahme im Sommer, als Bürgermeister Bernhard Graf bei einer Motorradtour den namensgleichen Ort kennengelernt und die Einladung für einen Besuch in der Marktgemeinde im Landkreis Neumarkt ausgesprochen hatte, welcher Bürgermeister Florian Zindeler mit vielen seiner Mitbürger nun Folge geleistet hatte.

Nach ihrer Ankunft und der herzlichen Begrüßung durch Graf wartete schon ein Weißwurstfrühstück im Gasthof Zur Taverne auf die Besucher, die auch von einem Teil der Marktgemeinderäte willkommen geheißen wurden. Danach galt es, den Kernort Hohenfels mit seinen Sehenswürdigkeiten und gemeindlichen Einrichtungen zu erkunden. Archivpfleger Albert Vogl gab eine Kirchenführung und erteilte fachkundig Auskunft über die Geschichte der Marktgemeinde. Schulzentrum, Keltensaal, Friedhof mit den historischen Gräberhallen und das Rathaus waren weitere Stationen, welche von den Hohenfelsern in Augenschein genommen wurden.

Nach dem Mittagessen führte Norbert Wittl die Reisegruppe durch den Truppenübungsplatz. Eine Hubschraubervorführung rundete diesen Besichtigungsteil ab. Kaffee und Kuchen wurde im Kuhstallcafé in Illkofen kredenzt. Dort wurden die Gäste vom Rathauschef gen Lengenfeld zum Hotel Winkler zwecks Übernachtung verabschiedet. Am Folgetag machten sich die Hohenfelser dann auf nach Nürnberg zum Reichsparteitagsgelände, bevor sie wieder den Heimweg in ihr rund 350 Kilometer entferntes „Hohenfels“ in Baden-Württemberg antraten. Ein Gegenbesuch wird derzeit angedacht. (psv)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht