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Kommunalpolitik

Horst Kratzer will Bürgermeister bleiben

Viele Bürgermeister haben angekündigt, im März 2020 aufzuhören – in Postbauer-Heng soll alles beim Alten bleiben.
Von Katrin Böhm

Horst Kratzer (l.), hier mit MdB Alois Karl und Kämmerer Florian Beyer, will 2020 wieder Bürgermeister werden. Foto: Christian Biersack
Horst Kratzer (l.), hier mit MdB Alois Karl und Kämmerer Florian Beyer, will 2020 wieder Bürgermeister werden. Foto: Christian Biersack

Postbauer-Heng.Das Personalkarussell in der Kommunalpolitik dreht sich schneller und schneller – zahlreiche Bürgermeister haben bereits erklärt, bei der Wahl im März 2020 nicht mehr anzutreten. Zuletzt überraschte die Nachricht von Berngaus Bürgermeister Wolfgang Wild, aufzuhören, viele Menschen. Einer bleibt aber ganz sicher bei der Stange – oder will es zumindest, wenn er denn wieder gewählt wird: der Bürgermeister von Postbauer-Heng, Horst Kratzer.

Wie Kratzer erklärte, hätten sich nach den neusten Bekanntgaben von Bürgermeistern zahlreiche Bürger aus Postbauer-Heng und darüber hinaus bei ihm gemeldet und nachgefragt, wie es denn mit dem Bürgermeisteramt in Postbauer-Heng aussehe.

„Die Partei hat auch schon eine eindeutige Zustimmung signalisiert.“

Horst Kratzer

Kratzer sagt dazu: „Ganz eindeutig – ich möchte am 15. März 2020 für eine dritte Amtsperiode kandidieren und die Partei hat auch schon eine eindeutige Zustimmung signalisiert.“

Aus jetziger Sicht werde die offizielle Nominierung in der ersten Dezemberwoche für die Kandidaten für den Marktgemeinderat und auch für den Bürgermeisterkandidaten stattfinden. Dabei wolle er sich wieder für den Bürgermeisterposten aufstellen lassen.

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Politik

Wolfgang Wild kandidiert nicht mehr

Aus gesundheitlichen Gründen strebt der Berngauer Bürgermeister keine dritte Wahlperiode an. Er leidet an Burn-out.

„Ich habe in den letzten elf Jahren doch viel erreichen können und habe noch viele weitere Planungen und Projekte, die ich gerne auf den Weg bringen und umsetzen möchte“, so Kratzer. Der Beruf Bürgermeister sei mehr als ein „Fulltime-Job“ und werde zusehends schwieriger und aufreibender. „Man ist sozusagen 24 Stunden und 365 Tage im Einsatz und im Grunde immer erreichbar, präsent und unter Beobachtung“, so Kratzer.

Burn-out: Wolfgang Wild hört auf

Er respektiere daher natürlich die persönlichen Entscheidungen eines jeden Kollegen oder einer jeden Kollegin, „vor allem, wenn es um das Thema Gesundheit geht“. Der 57-jährige Bürgermeister Wild hatte am Donnerstagnachmittag bekanntgegeben, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Bürgermeisteramt kandidieren zu wollen – er leidet unter den Folgen eines Burn-outs, wie er der MZ sagte. Er habe zwar geglaubt, es ginge noch, doch er habe erkannt, dass er das Amt keine weiteren sechs Jahre ausfüllen zu können.

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