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Ferienprogramm

Hühner beschäftigten die Kinder

Auf dem Biohof drehte sich alles ums Federvieh.

Beim Ferienprogramm lernten die Kinder viel Neues. Foto: Sarah Bloos
Beim Ferienprogramm lernten die Kinder viel Neues. Foto: Sarah Bloos

Lupburg.Wer war zuerst da – Huhn oder Ei? Beim Ferienprogrammtag „Hahn und Henne“ wagten sich die Kinder am Dienstag ganz nah ans Federvieh heran. Wo kommt eigentlich das Frühstücksei her, das wir morgens genüsslich verspeisen? Das und mehr Wissenswertes zu Huhn und Haltung durften Mädchen und Jungs bis zwölf Jahre auf dem Biohof Gabler lernen.

Allein die Anzahl der rund 6000 Hühner, die die Gablers momentan halten, war für die Kinder kaum zu glauben. „Wie viele Eier legt denn ein Huhn pro Tag, denkt ihr?“, ließ er raten. „So zehn bestimmt“, mutmaßten die Kinder, dieser Irrtum wurde aber schnell behoben. Mithilfe einzelner Stationen erklärte Bauer Dietmar Gabler, welches Futter die Hühner bekommen, wie die Kalkschicht ums Ei entsteht und auch, dass bekanntlich kein Ei dem anderen gleicht.

Die Kinder staunten über ulkig geformte Eier und ein sogenanntes „Windei“ - ein Ei, welches gar keine Schale besitzt. „Die können wir dann nicht verkaufen. Aber ich backe daheim dann einfach einen Kuchen damit“, lachte seine Frau, Helene Gabler. Durch ein großes Fenster konnten die Kinder beobachten, wie sich die Hühner im Stall während einer Fütterung umherflatterten. „Die spielen Verfangerles“, meinte einer der Buben. In den zwei voneinander getrennten Ställen werden die Hühner auch mit gelegentlichen Weizensnacks, „Zuckerln“, wie Dietmar Gabler sie nennt, bei Laune gehalten. Durch die zwei großen Außengehege, in denen die Pappelbepflanzung vor Wetter und Greifvögeln schützt, hätten die Tiere auch genug Platz. „Das ist leider nicht bei allen Höfen so“, erzählte der Bauer. Mithilfe eines Pappkartons zeigte er den Kindern, wie viel Platz eines seiner Hühner hat.

Doch nicht nur für neues Wissen und Unterhaltung wurde gesorgt, sondern auch für das leibliche Wohl – vor Ort briet Helene Gabler für jeden ein Rührei, das sofort verputzt wurde. Auch Tochter Rebecca half bei der Veranstaltung mit, sie bastelte mit den Kindern bunte Vasen als kleines Mitbringsel für die Eltern, die mit Blumen vom Feld gefüllt wurden. Familie Gabler organisiert alle zwei Jahre eine Veranstaltung für das Lupburger Ferienprogramm. (psb)

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