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Region Neumarkt
Samstag, 21. Juli 2018 25° 8

Kirche

In zehn Jahren viele Akzente gesetzt

Die evangelische Gemeinde Postbauer-Heng hat Pfarrerin Sonja Wittmann feierlich verabschiedet. Viele richteten persönliche Worte des Danks an sie.
von Sigrid Fischer

Zum Abschied gab es viel Lob –und natürlich Blumen. Foto: Fischer

Postbauer-Heng.Am Sonntag wurde bei einem feierlichen Gottesdienst in der Martin Luther-Kirche Pfarrerin Sonja Wittmann verabschiedet. Für Musik sorgten der Posaunenchor Oberferrieden und der evangelische Kirchenchor. „Ich freue mich und bin tief gerührt, dass so viele gekommen sind, um sich von mir zu verabschieden. Wenn ich auf das vergangene Jahrzehnt in Postbauer-Heng zurückblicke, hat Gott bei unzähligen Gelegenheiten hier Menschen zusammengeführt – in den verschiedenen Gottesdiensten und bei den zahlreichen und vielfältigen ökumenischen Feiern und Festen“, sagte sie.

Es sei immer wieder gelungen, Auseinandergeratenes zu vereinen und Unterschiedliches zu verbinden. Auch in Zukunft könnten schöne und wertvolle Früchte wachsen -– in Postbauer-Heng, aber auch an ihrer neuen Wirkungsstätte in Treuchtlingen, „wenn wir mit Jesus Christus unterwegs bleiben“, so Wittmann.

Dekan Jörg Breu aus Altdorf dankte ihr für ihr großes Engagement und für ihre Fürsorge. Nach ihrer „Entpflichtung“ durch den Dekan traf man sich zu einem Empfang im Pfarrheim. Dort dankte Bürgermeister Horst Kratzer der Pfarrerin für ihr großartiges Wirken: „Sie haben in den letzten zehn Jahren jede Menge Akzente im kirchlichen – aber auch im gemeindlichen Leben gesetzt und ihre Berufung in vielerlei Hinsicht gelebt – seelsorgerisch, wohltätig, ökumenisch und auch intellektuell“.

Die Rektorin der Erich Kästner-Mittelschule, Sabine Bodenmeier, überbrachte die Wünsche des gesamten Lehrerkollegiums: „Sie haben den Ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen im Religionsunterricht durch Ihr ehrliches, in jedem Moment authentisches Vorbild Richtung gegeben. Wir danken Ihnen für Ihre äußerst kollegiale Zusammenarbeit, Ihr Engagement und Ihre große, Ihnen besonders eigene Bereitschaft, sich stets auf neue Ideen einzulassen.“

Marianne Dörner, Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes in der Martin-Luther Kirche, dankte Wittmann für zehn gute Jahre in Postbauer-Heng. „Sie haben mit Ihrem Tun und Wirken und mit Ihrem starken Selbstbewusstsein zahlreiche deutliche Spuren in unserer Gemeinde hinterlassen“, sagte sie. Der Kontakt zu den Menschen sei ihr dabei immer besonders wichtig gewesen. Es seien Freundschaften entstanden, auf sie auch in Zukunft bauen könne. Wittmann habe zwei große Projekte verwirklicht: den Bau einer Photovoltaikanlage und den Aufbau einer Kirchenstiftung.

Von Dieter Böhm, dem Vorsitzenden des Stiftungsvorstands, wurde Wittmann zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Ihr katholischer Amtskollege Pfarrer Markus Fiedler sagte: „Ich habe Sie sehr schätzen gelernt, denn Sie haben sich die Not der anderen zu Herzen genommen und tatkräftig angepackt. Das hat mir imponiert und mich sehr gefreut“.

Am Ende dankte nochmals der Kirchenchor unter der Leitung von Gunther Reichenbach musikalisch.

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