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Donnerstag, 19. April 2018 24° 1

Neumarkt

Jagdschutzverein baut Führungsteam um

Hubertus Neumarkt besetzt einige Posten neu. Auch die Afrikanische Schweinepest ist ein Thema bei der Versammlung.
Von Helmut Sturm

Im Führungsteam des Jagdschutzvereines Hubertus gibt es einige neue Gesichter. Foto: Sturm

Neumarkt.Personelle Veränderrungen und die drohende Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) standen im Mittelpunkt des Rechenschaftsberichtes des 1. Vorsitzenden des Jagdschutzvereines Hubertus Neumarkt, Hans-Martin Macher. Musikalisch begleitet wurde die Jahresversammlung der Jäger im Schützenhaus der SG 1433 von den Jagdhornbläsern mit traditionellen Musikstücken wie dem Hubertus-Marsch.

Nach einer kurzen Rückschau über die Aktivitäten des Vereins kam Vorsitzender Hans-Martin Macher zu einem brandaktuellen Thema, der Gefahr der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland. „In den Nachbarländern Polen und Tschechien sind bereits Fälle von ASP aufgetreten.“ Ob und wann der erste Fall trotz Schutzmaßnahmen in Deutschland auftrete, bleibe abzuwarten.

Auch wenn die Afrikanische Schweinepest nicht auf den Menschen übertragbar sei, ist es laut Macher verwunderlich, dass die Stadt Neumarkt, die Sammelstelle für Tierkadaver und Schlachtabfälle an der Kläranlage mit Ablauf des Januar 2018 geschlossen hat. Eine schriftliche Anfrage an Ober-bürgermeister Thomas Thumann mit der Bitte, diese Maßnahme vor dem Hintergrund der ASP-Gefahr noch einmal zu überdenken, brachte keine Veränderung des Sachverhaltes. „Das Ergebnis eines Gesprächs mit Landrat Willibald Gailler und meinem Vertreter Oswald Lehmeier in dieser Angelegenheit steht noch aus.“

Hier finden Sie Informationen zu den Ehrungen:

Ehrungen

  • Hintergrund:

    Auf der Jahresversammlung des Jagdschutzvereines Hubertus Neumarkt wurde auch ein langjähriges Mitglied geehrt.

  • Geehrter:

    Im Namen des Verbandspräsidenten Prof. Jürgen Vocke ehrte Vereinsvorsitzender Hans-Martin Macher Friedrich Feßmann für 60 Jahre Mitgliedschaft im Bayerischen Jagdverband.

Leitung der Jagdhornbläser wechselt

Macher nutzte die Gelegenheit, personelle Veränderungen im Verein bekannt zu geben. Herbert Eichenseer gab sein Amt als Ausbildungsleiter der Jagdkurse nach elf Jahren ab, bleibt aber als Ausbilder im Fach Jagdrecht erhalten. Sein Nachfolger wurde Stefan Moosburger. Eine weitere Änderung gab es bei der Leitung der Jagdhornbläser. Gustl Tischner gab sein Amt als Hornmeister aus Altersgründen ab. Neuer Hornmeister und Leiter der Jagdhornbläser ist Reinhard Gradl.

Die Aufgabe der Mitgliederverwaltung ging von Klaus Berger auf Nicole Altmann über. Vorsitzender Macher dankte den aus den Ämtern ausgeschiedenen Mitgliedern und sagte den Neuen jegliche Unterstützung des Vorstandes zu.

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