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Politik

Johannes Höfer will Bürgermeister werden

Der Psychologe führt die Liste der Grünen zur Stadtratswahl in Parsberg an. Dr. Heike Sturm kandidiert auf Platz 2.
Von Vera Gabler

Johannes Höfer (Mitte) stellt sich als Bürgermeisterkandidat für die Grünen vor und führt die Liste mit 12 Kandidaten an.  Foto: Vera Gabler
Johannes Höfer (Mitte) stellt sich als Bürgermeisterkandidat für die Grünen vor und führt die Liste mit 12 Kandidaten an. Foto: Vera Gabler

Parsberg.Mit Johannes Höfer als Bürgermeisterkandidat und elf weiteren Männern und Frauen als Stadtratskandidaten ist die Liste von Bündnis 90/Die Grünen im Schwan Mediterran Diner nominiert worden. Bei dem Treffen der Mitglieder, darunter auch Nichtmitglieder, die sich für die Politik der Grünen einsetzen möchten, wurden diese von Sprecher Willy Schmid begrüßt. Jürgen Kerkien aus Ronsolden führte und bestätigte als Wahlleiter mit Hilfe von Martin Klar und Sandra Jäh die Nominierung. Nach einer kleinen Diskussions-und Vorstellungsrunde stellte sich Johannes Höfer als Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 15. März zur Verfügung. Einstimmig gewählt wurde dem 31-jährige Familienvater die volle Unterstützung zugesichert.

Paritätisch aufgeteilt

Die Herausforderung für den Stadtrat zu kandidieren will Dr. Heike Sturm gerne annehmen. Die promovierte Biologin aus Parsberg wurde auf Platz 2 der Nominierungsliste gewählt, während Höfele als Listenführer die Kandidaten anführt. In der Vorstellung ergänzte Dr. Sturm, dass sie seit zwölf Jahren in Parsberg lebe und derzeit den Mutterpflichten von vier Kindern nachkomme.

Der Kandidat

  • Herkunft:

    Johannes Höfer ist gebürtiger Passauer und kam im Kindesalter nach Parsberg

  • Beruf:

    Als gelernter Psychologe betreut er derzeit minderjährige Flüchtlinge in Neumarkt

  • Ehrenamt:

    Ehrenamtlich setzt er sich auch für die Flüchtlinge in Parsberg ein. Außerdem ist er im Elternbeirat des Kindergartens und in der Grundschule engagiert.

Bei der weiteren Nominierung für die Liste der Stadtratskandidaten entsprachen die Parsberger Grünen der von der Partei vorgegeben Praxis der paritätischen Sitzverteilung, so dass am Ende sieben Frauen und sechs Männer im Wechsel auf der Kandidatenliste standen. Noch während des Wahlvorganges – die ersten fünf Kandidaten wurden einzeln und geheim gewählt – zeichnete es sich heraus, dass es auf der Liste für 20 Stadtratskandidaten eine Zweifachnennung für die ersten Kandidaten geben wird. Auf Platz 3 der Liste wurde Friedrich Loré gewählt, er ist seit zwölf Jahren im Stadtrat Parsberg. In seiner Vorstellung zur Person ergänzte er, dass er sich freue, neue Kandidaten für die Liste gewonnen zu haben. Gerne lasse er diesen den Vortritt auf der Liste, gleichzeitig zeigte er sich zuversichtlich ab März diesen Jahres mit zwei Vertretern von den Grünen den Stadtrat zu bereichern. Hendrikye Neufert, ist Diplom-Gebäuderestauratorin, ehrenamtlich im Förderverein des Gymnasiums Parsberg engagiert und Mutter von drei Kindern. Sie wurde auf Platz 4 gewählt vor Willy Schmid, der im vergangenen Jahr als Sprecher der Grünen in Parsberg gewählt wurde.

Plätze doppelt besetzt

Schmid will eine grüne Jugend für Parsberg aufbauen. Seit drei Jahren lebt Sandra Jäh in Parsberg. Die Archäologin wurde auf Platz 6 gewählt, der Grabungstechniker Marin Klar auf Platz 7. Sarah Loré, die im Kammerorchester Parsberg spielt und als Vorsitzende auch dem Partnerschaftskomitee vorsteht, besetzt Platz 8 vor Martin Neufert. Platz 10 bis 12: die freischaffende Künstlerin Helga Loré, Archäologin Foivi-Zoi Zografon und Christel Neufert, seit sechs Jahren auch im Kreistag.

Plätze 13 bis 20: Es wurde eine Zweifachnennung vereinbart, so dass von Johannes Höfer bis Sarah Loré die Kandidaten nochmals aufgelistet sind.

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