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Neumarkt

JU Neumarkt rollt Kunstrasenplatz wieder auf

Die Neumarkter Junge Union fordert den Bau mindestens eines Fußballplatzes.

Kunstrasen ist zwar teuerer, hat aber viele Vorteile, sagt die Junge Union. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
Kunstrasen ist zwar teuerer, hat aber viele Vorteile, sagt die Junge Union. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Neumarkt.Seit einiger Zeit steht ein Kunstrasenplatz auf der Wunschliste der Neumarkter Jugendlichen und Vereine. Wenn es nach der JU geht, käme jetzt erneut Bewegung in die Sache. „Als die politische Jugendorganisation vor Ort vertritt die JU Neumarkt die Interessen der jungen Generation in der CSU, dazu gehören auch die Interessen der sportlich aktiven Jugendlichen“, sagte deren neuer Vorsitzende Luca Schinke.

Wegen des weiterhin vorhandenen Interesses vieler Neumarkter Vereine an Kunstrasenplätzen sei dringend eine Neubewertung des Themas nötig, nachdem es nach der Verlegung des Themas vom Stadtrat in den Sportausschuss leider sehr still um die Sportanlagen geworden sei.

Dazu will die JU jetzt gemeinsam mit dem CSU-Stadtverband den entscheidenden Stein erneut ins Rollen bringen. Laut dem ebenfalls neugewählten stellvertretenden Vorsitzenden der JU, Moritz Neumüller, gehe es darum, den Jugendlichen in den Vereinen die Gelegenheit zu bieten, unter bestmöglichen Bedingungen vor Ort zu trainieren und zu spielen.

Vor allem im Frühjahr und Herbst eröffnet der Kunstrasenplatz nach Einschätzung der Jungen Union bessere Möglichkeiten für Trainings- und Fußballspiele und mache dadurch lokale Vereine und die Neumarkter Sportlandschaft allgemein für jugendliche Nachwuchsspieler aus der Region deutlich attraktiver.

Auch die größere Erstinvestition als bei einem herkömmlichen Rasenplatz gilt bei der Jungen Union nicht als Argument gegen den Bau von Kunstrasenplätzen. Der geringe Pflegeaufwand und die durchgängige Nutzbarkeit würden die Betriebskosten ebenso wie die Einsparung von Wasser und Dünger senken, ist man überzeugt. Zudem würden Kosten und Zeit für die Fahrt zu anderen Sportanlagen mit Kunstrasenplatz gespart.

Wichtig ist der JU dabei, dass alle Neumarkter Vereine von den neuen Möglichkeiten gerecht und ausgeglichen profitieren, was selbstverständlich auch bei der Standortwahl berücksichtigt werden muss.

Absolut notwendig sei somit erneut ein Nutzungskonzept mit dem Einverständnis aller Fußballvereine in Neumarkt zu erarbeiten oder aber das vorhandene, in Zusammenarbeit mit Hans Pröpster erstellte Konzept zu reflektieren.

Als nächsten Schritt strebt die JU einen von der CSU-Fraktion in Kooperation mit den Vereinen erneut in den Stadtrat eingebrachten Antrag an, sagen die Vorsitzenden.

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