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Region Neumarkt
Donnerstag, 22. Februar 2018 1

Jugend

Jugendtreff steht auf Platz eins

Der lokale Kinder- und Jugendplan für Freystadt nimmt Gestalt an. Größter Wunsch ist ein offener Jugendtreff.
Von Heike Regnet

In den Workshops wurden die Prioritäten und Ziele für die fünf aufgestellten Handlungsfelder festgelegt. Foto: Regnet

Freystadt.Die Schaffung eines Jugendtreffs in Freystadt steht ganz oben auf der Agenda, wenn es um die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt geht. Beim zweiten Treffen des Fachbeirates am Dienstag im Refektorium des Franziskanerklosters legten die Beteiligten die Prioritäten und Ziele für den lokalen Kinder- und Jugendplan fest.

Bürgermeister Alexander Dorr freute sich über die große Resonanz der Veranstaltung. „Der lokale Kinder- und Jugenplan soll keine Papierleiche werden und in der Schublade verschwinden, sondern es soll vieles daraus umgesetzt werden“, versprach das Gemeindeoberhaupt. Daher sei es wichtig, nun die wesentlichen Ziele und Aufgaben klar zu formulieren.

Kreisjugendpfleger Oliver Schmidt und Geschäftsführer des Kreisjugendrings Markus Ott standen auch diesmal wieder den engagierten Freystädter Fachbeiräten mit Rat und Tat zur Seite. In fünf Workshops wurden die beim vergangenen Treffen aufgestellten Handlungsfelder Stadtentwicklung, Zukunft, Treffpunkte, Freizeit sowie Bürgermeister/Ehrenamt/Jugendbeauftragte bearbeitet und Leitsätze aufgestellt. „Damit Kinder- und Jugendarbeit gelingen kann, sollte sie in allen Köpfen präsent sein“, betonte Oliver Schmidt. Erklärtes Ziel sei es, den verbindlichen lokalen Kinder- und Jugendplan für Freystadt im Frühjahr aufzustellen, damit dieser dann im Stadtrat verabschiedet werden kann.

Rege Geschäftigkeit herrschte in der folgenden Stunde an den Tischen im Refektorium. Neben vielen Jugendlichen waren auch Vertreter von Vereinen aus der gesamten Großgemeinde, der Schule sowie einige Stadträte und Ortssprecher mit von der Partie. Abschließend wurden die Ergebnisse der Workshops in der großen Runde vorgestellt.

Mit Blick auf die Stadtentwicklung wurde die Erneuerung des Skateparks und der Bau einer BMX-Bahn angeregt. Attraktiver sollte das Freystädter Naturbad gestaltet werden. Angeregt wurden eine Rutsche und ein Sprungturm. Auch der Kiosk sollte wieder geöffnet werden. Gewünscht wurde mehr freies WLan in der Stadt und in den Dörfern. Ein wichtiges Thema war zudem die Mobilität der Jugendlichen. Hier sollte der Rufbus besser in den Fokus gestellt werden. Eine Rufbus-App könnte hierzu eingerichtet werden.

Ein offener Jugendtreff in Freystadt hatte im Workshop Bürgermeister/Ehrenamt oberste Priorität. Wichtig sei zudem ein fester Ansprechpartner wie zum Beispiel ein Jugendpfleger. Dieser könnte, unterstützt von einem Team, Aktionen wie Grillfeste oder Radtouren organisieren. Platz für den Jugendtreff könnte am Volksfestplatz sein.

Auch im Handlungsfeld Freizeit stand der offene Jugendtreff an erster Stelle, zudem die Forderung nach einem fest angestellten Sozialarbeiter. Denkbar sei zum Beispiel, den Treffpunkt für alle Altersgruppe zu nutzen. So könnte hier auch eine Krabbelgruppe in den Vormittagsstunden ihren Platz finden. Angeregt wurde zudem eine Broschüre, die einen Überblick über alle Angebote der Vereine und Gruppen in der Großgemeinde bietet. Und auch im Workshop Treffpunkte lag das Thema „Schaffung eines Jugendtreffs“ auf Platz eins.

Im Handlungsfeld Zukunft gab es viele Wünsche: ein großes Café, ein gemütlicher Dönerladen, bessere Busverbindungen, erweiterte Einkaufsmöglichkeiten für junge Leute, Fachärzte in Freystadt, eine Ausbildungsmesse oder auch ein Ferienprogramm, das zu den Veranstaltungen die Kinder aus den Dörfern „einsammelt“. Nun sollen alle Punkte ausformuliert und in einem Plan zusammengefasst werden.

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So geht es weiter

  • Nächstes Treffen:

    Der Fachbeirat „Kinder- und Jugendarbeit“ kommt a m Dienstag, 13. März, um 18.30 Uhr wieder zusammen. Der genaue Ort wird noch bekanntgegeben.

  • Ziel:

    Erstellen eines verbindlichen lokalen Kinder- und Jugendplans für die Stadt Freystadt.

  • Ansprechpartner:

    Bürgermeister Alexander Dorr, Jugendbeauftragter Hans Kerl, Kreisjugendpfleger Oliver Schmidt und Mitarbeiterin im Rathaus Daniela Gabsteiger.

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