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Politik

Kandidatenliste der Freien Wähler steht

Fünf Frauen und fünf Männer wollen für die FW in den Berchinger Stadtrat einziehen. Die Vorsitzende zeigt sich optimistisch.
Von Franz Guttenberger

Bürgermeisterkandidat Gerhard Binder (vorne, Mitte) mit den Kandidaten sowie Günter Müller (hinten, l.) und Landratskandidat Sebastian Schauer (hinten, 2.v.r.) Foto: Franz Guttenberger
Bürgermeisterkandidat Gerhard Binder (vorne, Mitte) mit den Kandidaten sowie Günter Müller (hinten, l.) und Landratskandidat Sebastian Schauer (hinten, 2.v.r.) Foto: Franz Guttenberger

Berching.Die Freien Wähler haben am Sonntagabend im Gasthaus Schneeberger in Altmannsberg ihre Stadtratskandidaten nominiert. Fünf Damen und fünf Herren werden ins Rennen geschickt. Die Liste führt auf Platz eins Bürgermeisterkandidat Gerhard Binder an. Auf Platz zwei ist Sieglinde Hollweck. Stadtrat Josef Bogner aus Holnstein erscheint nicht mehr auf der Liste, er kandidiert nicht mehr.

Die Vorsitzende der Freien Wähler Berching, Sieglinde Hollweck, betonte, dass es nicht leicht gewesen sei, Kandidaten für die kommenden Kommunalwahlen zu finden. Früher sei das viel leichter und einfacher gewesen, sagte sie. Dennoch zeigte sie sich optimistisch, dass am 15. März mehrere Kandidaten der Freien Wähler in den Berchinger Stadtrat einziehen werden und der Bürgermeister dann Gerhard Binder heiße. Als Wahlleiter wurde der Kreisvorsitzende Günter Müller bestimmt.

Neue Schwerpunkte

Günter Müller gab zunächst die Formalitäten bekannt und man einigte sich auf einen gemeinsamen Wahlvorschlag Kreisvereinigung der Freien Wähler Neumarkt – Ortsvereinigung Berching. Als Wahlbeauftragte der Freien Wähler wurde Petra Merkert gewählt. Hans Hutter ist ihr Stellvertreter. Im Block als gemeinsame Liste wurde abgestimmt. Alle zehn Kandidaten stellten sich einzeln vor und gaben ihre Statements ab.

Bürgermeisterkandidat und Listenführer Gerhard Binder sagte, dass „die Freien Wähler in der Großgemeinde einen anderen, einen neuen Politikstil brauchen, weil wir diesen auch wollen“. Sei Ziel ist klar: „Der Mensch, der Bürger steht bei uns im Mittelpunkt, der Bürger mit seinen Fähigkeiten und Potenzialen, die wir mit ihm gemeinsam nutzen wollen zum Wohle aller“, sagt Binder. Die Freien Wählen wollten eine Politik, die offen, ehrlich und fair sei. „Offen in Sachen gegenseitiger Informationsweitergabe, die auch jeder versteht, offen in der Zusammenarbeit mit allen Stadträtinnen und Stadträten über Parteigrenzen hinweg und offen in der Zusammenarbeit mit den Angestellten in der Stadtverwaltung, sagte Binder. Er stehe für neue Schwerpunkte in der Politik und einen Masterplan, der über Legislaturperioden hinaus denke und auch Gültigkeit habe. „Wir haben große Aufgaben nicht nur in der großen Politik vor uns, sondern auch in unserer Großgemeinde“, sagte Binder. Zum Thema Klimawandel müssten entscheidende Weichen gestellt werden, damit man die P53 Stromleitung nicht brauche, sagte er.

Die Liste der freien Wähler

  • Platz eins bis fünf:

    1. Gerhard Binder, Berching; 2. Sieglinde Hollweck, Thann; 3. Lothar Bierschneider, Sollngriesbach; 4. Lea Neger, Erasbach; 5. Petra Merkert, Berching;

  • Platz sechs bis zehn:

    6. Katja Schreiber, Weidenwang; 7. Illija Papochkin, Berching; 8. Ruth Schmidtner, Erasbach; 9. Franz Kugler, Sollngriesbach; 10. Bernhard Schmidtner, Erasbach (ugu)

Sieglinde Hollweck auf Platz zwei gehört seit 18 Jahren und somit am längsten dem Stadtrat an. „Mir macht die Arbeit im Stadtrat Spaß“, sagte sie. Hollweck: „Auch wenn wir dieses Mal leider keine 20 Kandidaten haben, so sind es zumindest zehn gute.“ Man habe sich gegen eine Mehrfachnennung der Kandidaten entschieden.

Soziale Themen haben Priorität

Kreisvorsitzender Müller gratulierte zur Wahl und nannte Binder einen fähigen Bürgermeisterkandidaten. Gerade der Stadtrat sei das entscheidende Organ in der Kommune, er gebe die Linien vor.

Landratskandidat Sebastian Schauer stellte sich vor. Der 35-Jährige ist Leiter der Jura-Werkstätten und Vorsitzender der Freiwilligen Agentur Neumarkt. Gerade soziale Themen, Seniorenpolitik und die Gesundheitsversorgung haben bei ihm Priorität.

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