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Ferienprogramm

Kinder erlebten eine magische Nacht

Die Teilnehmer an der Bücherei-Aktion brauten auch einen Zaubertrank.
Von Michael Schrafl

Über der Feuerstelle wurde zu später Stunde der magische Zaubertrank gekocht. Foto: Michael Schrafl
Über der Feuerstelle wurde zu später Stunde der magische Zaubertrank gekocht. Foto: Michael Schrafl

Sengenthal.An die 20 Kinder, zum Teil kostümiert, hatten sich zur „Magischen Nacht der Hexen und Zauberer“ eingefunden, die das Büchereiteam Reichertshofen zum Ferienprogramm veranstaltet hatte. In die Rolle der Oberhexe war Christine Hochsieder geschlüpft.

Die Kinder erwarteten Geschichten voller Zauber und Magie, ein Zaubertrank, der über der Feuerstelle zubereitet wurde, sowie als Mahlzeit seltsame Würstchen aus einem Einweckkessel. Kinder und Betreuerteam um Sybille Lang zeigten sich von der Ferienaktion gleichermaßen begeistert. Zunächst scharten sich die Kinder zu spät abendlichen Stunde um die Feuerstelle am Pfarrheim. Oberhexe Christine Hochsieder machte die Kinder mit einem ihrer Zaubersprüche bekannt. Dann machte sich die Teilnehmer auf den Weg zum nahegelegenen „Zauberwald“ am Fuße des Buchbergs. Auf dem Weg dorthin hatten sie die Aufgabe, Zutaten für einen späteren Zaubertrank zu sammeln. Die Kinder wurden schnell fündig: Brenneseln, Fichtenzapfen, Brombeeren, Blätter von verschiedenen Blumen und Kräutern am Wegesrand. Am Weiher im Wald erzählte die Oberhexe zwei Geschichten von einem einsamen Wassermann. Dieser lebte am Grund eines Sees und suchte den Kontakt zu den Menschen am Ufer. Aufmerksam lauschten die Kinder den Worten und ließen ihrer Fantasie freien Lauf. Ist die Geschichte wirklich passiert? Lebt im Weiher wirklich ein Wassermann? Fragen, die die Kleinen jetzt beschäftigten.

Nach der Wanderung wurden die Kräuter in einem Topf gesammelt. Ein Zauberspruch genügte und schon war der Zaubertrank fertig. Die Oberhexe hatte mit ihrem Team alle Hände voll zu tun, um den Trunk an die Kinder zu verteilen. Alle wollten davon haben.

Für die anschließenden Spiele bekam jedes Kind einen speziellen Namen wie Hexenbein, Krötenschleim, Rattenschwanz oder Krähenei. Dabei konnten die Kinder auch ihre magischen Kräfte entfalten. Danach hatten alle einen Mordshunger. Als Stärkung gab es Wienerl, durch die sich, wie verhext, Maccaroni gebohrt hatten.

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