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Entwicklung

Kindergartenneubau dringend notwendig

Die Gemeinde Seubersdorf ist wegen der neuen Baugebiete weiter gewachsen. Das bedeutet auch neue Herausforderungen.
Von Vera Gabler

Das künftige Büchereigebäude (links) wartet auf den Dachstuhl, das Gebäude mit Bürgersaal (rechts) ist noch im Wachsen. Beide Gebäude werden dann den Blick auf das Rathaus von der Hauptstraße aus verdecken Foto: Gabler
Das künftige Büchereigebäude (links) wartet auf den Dachstuhl, das Gebäude mit Bürgersaal (rechts) ist noch im Wachsen. Beide Gebäude werden dann den Blick auf das Rathaus von der Hauptstraße aus verdecken Foto: Gabler

Seubersdorf.Es war eine durchweg angenehme und informative Bürgerversammlung, die jüngst in der Schulaula stattfand. „Wenn es doch auch in den Gemeinderatssitzungen so praktiziert würde“, wünschte sich Dieter Weidner in der Diskussionsrunde. Anstrebenswert wäre es, wenn es so wäre, wie auf der Powerpointfolie der Gemeindeverwaltung geschrieben: „Gemeinsame Suche nach Lösungen im Sinne der Allgemeinheit“, dass jeder der Gemeinderäte bei der Sitzung respektvollen Umgang pflege. Für diesen Wunsch gab es Applaus wie auch für Bürgermeister Eduard Meier, der Informationen zum Gemeindeleben weitergegeben hatte.

Rund 100 Männer und Frauen waren gekommen, um unter anderem die Zahlen aus dem Haushaltsjahr 2017 zu erfahren. So stellte Bürgermeister Meier fest, dass man in der Gemeinde stolz sein könne, seit 2016 schuldenfrei zu sein. Auf der Einnahmenseite sei das Ergebnis aber auch den fleißigen Berufstätigen zu verdanken, habe man unter anderem rund 616 000 Euro an Gewerbesteuer und 2 695 000 Euro an Einkommensteuerbeteiligung verbuchen können.

150 000 Euro in den Rathausvorplatz investiert

Als bedeutende Ausgaben nannte Bürgermeister Meier 152 700 Euro für den Rathausvorplatz und 35 200 für den Kindergarten in Wissing. „Was wäre die Gemeinde ohne Kinder“, leitete das Gemeindeoberhaupt auf die Einwohnerentwicklung hin. Mit 197 Kinder seien die beiden Kindergärten sehr gut belegt, 282 Kinder besuchen derzeit die Grund- und Mittelschule Seubersdorf. Um die Zukunft der Schule sei ihm nicht bange und was die Kindergärten betrifft, so sei der Neubau in Seubersdorf an der Nürnberger Straße ein unbedingtes Muss.

Ende 2017 hatten 5349 Bürger ihren Wohnsitz in Seubersdorf gemeldet, der Zuwachs sei den neuen Baugebieten geschuldet. Man brauche auch immer wieder Bauland, stellte Meier fest. In der 3. und 4. Erweiterung im Baugebiet Süd, in Engelloh, in Freihausen und in Wissing gebe es keine bzw. nur noch vereinzelte Bauplätze. In Daßwang am Birkenweg II stehe man kurz vor dem Aufstellungsbeschluss, so dass man vonseiten der Verwaltung für dieses Gebiet und für Engelloh III mit dem Baubeginn für Bauleute Mitte Mai rechne.

Bevölkerungsentwicklung von Seubersdorf

  • Entwicklung der Einwohner:

    2011 überschritt man die 5000er Grenze, 2012 sank sie kurz mit 4973. Im vergangenen Jahr waren es 5349.

  • Ausländeranteil:

    5,69 Prozent sind keine Deutsche, den größten Anteil haben 52 Personen aus Syrien, 46 aus Rumänien und 38 aus Polen.

  • Flüchtlinge:

    Mit Stand 18. Oktober 2018 sind insgesamt 70 Menschen gemeldet.

Nachbarschaftshilfe hat sich etabliert

Was die kommunalen Bauprojekte betrifft, so teilte Bürgermeister Meier mit, dass man mit dem Neubau des Kindergartens auf dem ehemaligen Rausch-Gelände in den Startlöchern stehe, er rechne nach dem Abriss mit dem Bau im nächsten Jahre. Auf dem Rathausplatz seien die beiden Projekte im vollen Gange. Schon jetzt seien Anfragen für die Nutzung im Rathaus eingegangen. Gesellschaftlich gesehen habe sich die Nachbarschaftshilfe im Gemeindeleben etabliert, ebenso lobte das Gemeindeoberhaupt die Integration ausländischer Mitbürger.

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