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Religion

Kirchliche Feiern müssen alle entfallen

Das Bistum sagt Trauungen, Kommunionen, Firmungen ab, Bestattungen und Taufen dürfen nur in Ausnahmefällen stattfinden.

Taufen sind in der Corona-Krise nur in Ausnahmefällen erlaubt, zum Beispiel, wenn der Täufling schwer erkrankt ist. Foto: Ebener/dpa
Taufen sind in der Corona-Krise nur in Ausnahmefällen erlaubt, zum Beispiel, wenn der Täufling schwer erkrankt ist. Foto: Ebener/dpa

Neumarkt.Das Bistum Eichstätt hat am Freitag umfangreiche Einschränkungen des kirchlichen Lebens bekannt gegeben. Nachdem die Diözese bereits vergangene Woche verfügt hatte, dass bis auf Weiteres keine öffentlichen Gottesdienste in den Dekanaten Neumarkt und Habsberg stattfinden dürfen, müssen jetzt auch Trauungen, Requien sowie die Feiern der Heiligen Erstkommunion entfallen. Bis 31. Mai finden in der Diözese Eichstätt keine Firmungen statt.

Auch Taufen dürfen laut einem Schreiben des Generalvikars Pater Michael Huber MSC nicht gefeiert werden – „außer bei außergewöhnlichen Umständen wie zum Beispiel einer ernsthaften Erkrankung des Täuflings. Beerdigungen dürfen nur unter Befolgung der staatlichen Vorschriften und Hygienemaßnahmen und nur unter folgenden Voraussetzungen stattfinden:

  • Die Trauergesellschaft umfasst nur den engsten Kreis.
  • Die Teilnehmerzahl beträgt exklusive der Bestattungsmitarbeiter und ggf. des Pfarrers maximal 15 Personen.
  • Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise hat zu unterbleiben.
  • Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist nicht zulässig.

Das Sakrament der Beichte soll der Situation angepasst gespendet werden.

Auch die diözesane Sternwallfahrt mit Oberpfälzer Buswallfahrt nach Altötting am Sonntag, 3. Mai, findet nicht statt. Werbung und Kartenvorverkauf werden unverzüglich eingestellt.

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