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Region Neumarkt
Sonntag, 23. September 2018 16° 4

Kirche

Kolpingsfamilien pilgern gemeinsam

Die Dietfurter waren Ausrichter der Wallfahrt des Diözesanverbands Eichstätt. Bei der Predigt ging es um das Kreuz.

Angeführt von Banner und Fahnen ging es zur Stadtpfarrkirche. Foto: ufb
Angeführt von Banner und Fahnen ging es zur Stadtpfarrkirche. Foto: ufb

Dietfurt.Die Kolpingsfamilie Dietfurt war am Sonntag Ausrichter der Wallfahrt des Kolping-Diözesanverbands Eichstätt. Treffpunkt der Pilger war am frühen Nachmittag am Pavillon bei der Schiffsanlegestelle. Die Diözesanvorsitzende Eva Erhard sagte zur Begrüßung, sie freue sich, dass trotz der sommerlichen Temperaturen eine stattliche Anzahl von Kolpingmitgliedern gekommen sei. Sie dankte den Organisatoren und allen, die weiter angereist sind. Domkapitular und Domdekan Stefan Killermann, der auch Diözesanpräses ist, sagte, es sei ein gutes Zeichen, gemeinsam zu beten.

Als Vertreterin der Gastgeber sagte Simone Kuffer, sie wünsche sich, dass alle Dietfurt in guter Erinnerung behalten und einmal wiederkommen. Eine gute Gelegenheit biete das Jubiläum 150 Jahre Kolpingfamilie Dietfurt im kommenden Jahr.

Danach ging der Pilgerzug, angeführt von den Bannern der Kolpingfamilien, ein Stück entlang des Mai-Donau-Kanals und Richtung Herrnmühle. Von dort führte der Weg zum Caritas Seniorenheim Haus Bruder Balthasar, wo die Kolping-Wallfahrer im Garten von den Heimbewohnern empfangen wurden. Dort hielt man eine kurze Andacht. Anschließend ging es – begleitet von den Weiß-Blauen Siebentälern – zum Wortgottesdienst in die Stadtpfarrkirche.

Dort sagte Diözesanpräses Killermann, die Wallfahrer seien im Zeichen des Kreuzes zu Gott unterwegs: „Wir beginnen und beenden unsere Gebete mit einem Kreuzeichen und sollen das Kreuz des Herrn nie aus den Augen verlieren. Deswegen ist es richtig und gut, zu Hause und auch in öffentlichen Gebäuden, Kreuze aufzuhängen.“ Schließlich gedenke man auch der Verstorbenen im Zeichen des Kreuzes. Killermann sagte, ein Kreuz sei kein Zeichen für Folklore oder eines Volksstammes – es ist ein Zeichen des Glaubens. Es habe immer auch im Leben des seligen Adolph Kolping eine besondere Bedeutung gehabt. Deshalb empfahl der Diözesanpräses, ihm als Fürsprecher bei Gott zu vertrauen.

Wie bei der Prozession beteten die Kolpingleute auch beim Gottesdienst für die Anliegen der Weltkirche, für Länder, Völker und Notleidende und schlossen ihre Familien und persönliche Sorgen mit ein. Die Gebetsstunde in der Kirche endete mit dem Te Deum. Dann gab Heimatpfleger Franz Kerschensteiner eine Kirchenführung, die gut angekommen ist. Ihr folgte ein Beisammensein im Pfarrheim. Für die Bewirtung mit Kuchen, Kaffee, Gegrilltem und Getränken sorgte das Kolping-Catering-Team. (ufb)

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