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Militär

Kommandowechsel bei der US-Army

Der Kommandeur der Garnison Bavaria, Lance Varney, übergibt an Colonel Boyd.

Die Kommandoübergabe fand in Grafenwöhr statt. Foto: US Army
Die Kommandoübergabe fand in Grafenwöhr statt. Foto: US Army

Hohenfels.Nach fast zwei Jahren als Kommandeur der US-Armee, Garnison Bavaria, wechselt Colonel Lance C. Varney zu seinem neuen Dienstposten beim NATO Allied Land Command nach Izmir in die Türkei. Colonel Varneys Nachfolger und damit neuer Garnisonskommandeur, Colonel Adam J. Boyd, wird Ende Juni in Grafenwöhr erwartet. Zwischenzeitlich wird Stabschef Lieutenant Colonel Gregory C. Scrivens das Kommando der U.S. Garnison Bavaria übernehmen. Die US-Armee Garnison Bavaria ist zuständig für Verwaltung und Infrastrukturmaßnahmen der US-Militärstandorte Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels und Garmisch.

Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Militär, Polizei, Forst und dem öffentlichen Leben folgten der Einladung zur feierlichen „Relinquishment of Command“-Zeremonie auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Die Böllerschützen der Reservistenpartnereinheit Volsbach eröffneten die militärische Zeremonie mit kräftigen Böllerschüssen im bayerischen Outfit mit Lederhosen und Trachtenhut. Nach militärischer Tradition wurde nach dem Abspielen der deutschen und amerikanischen Nationalhymnen durch das Quartett der US-Armee Band mit der Übergabe der Garnisonsfahne das Kommando der US-Armee Garnison Bavaria von Colonel Lance C. Varney zwischenzeitlich an Interimskommandeur Lieutenant Colonel Gregory C. Scrivens übergeben. Michael D. Formica, Chef des Installation Command Europe (Standortverwaltung der US-Armee in Europa), dankte dem scheidenden Kommandeur für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle der US-Garnison.

„Es war keine einfache Zeit mit vielen Veränderungen und neuen Herausforderungen beim US-Militär.“ Varney versicherte, dass Grafenwöhr als Plattform für Übungen zusätzlicher Brigarden aus den USA, zahlreichen Nato-Truppen und Soldaten von Partnernationen, welche auf internationale Konflikt- und Krisenherde reagieren, gerüstet war und auch in Zukunft sein wird.

Besonders wichtig war ihm die deutsch-amerikanische Freundschaft, wie er sagte. In seinen Abschiedsworten dankte Colonel Varney allen Soldaten, den zahlreichen deutschen und amerikanischen zivilen Mitarbeitern der Garnison, aber auch ganz besonders seinen deutschen Partnern für deren Verständnis und die gute Zusammenarbeit.

„Grüß Gott! Danke für Ihr Verständnis, Ihre Geduld, und vor allem Ihre Freundschaft. Ohne Ihre Hilfe könnten wir unsere Aufgaben nicht so erfolgreich erfüllen! Ich bin gerne ein Bayer, und stehe tief in Ihrer Schuld.“,

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