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Kultur

Kottingwörth: „Nochmal Schwein gehabt“

Endlich ist es so weit: Zum Dorffest gibt es am Freitag im Kottingwörther Komödienstadel ab 19 Uhr eine Prmiere.
Von Konrad Leidl

VfTK-Vorsitzender und Schauspieler Gerhard Paulus mit der neuen Regisseurin Marina Rupp. Foto: Leidl
VfTK-Vorsitzender und Schauspieler Gerhard Paulus mit der neuen Regisseurin Marina Rupp. Foto: Leidl

Kottingwörth.Im Rahmen des Dorffestes findet am Freitag im Kottingwörther Komödienstadel ab 19 Uhr die Premiere des diesjährigen Theaterstücks „Nochmal Schwein gehabt“ oder „Rosas Geburtstag“ statt. Außer dem Stück ist auch die Regie neu: Erstmals ist Marina Rupp verantwortlich. Sie folgt damit auf Helmut Hauber, der nach zehnjähriger, sehr erfolgreicher Leitung, der Kottingwörther Theatergruppe dieses anspruchsvolle Amt in jüngere Hände weitergegeben hat.

Als Schauspielerin bekannt

Marina Rupp stand bereits mehrfach als Schauspielerin auf der Kottingwörther Stodl-Bühne und kann gewiss von diesen Erfahrungen profitieren. Nun gilt es, zudem ihre eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. Die VfTK-Vorstandschaft und die Theatergruppe sind ihr sehr dankbar, dass sie sich dazu bereit erklärt hat, sich dieser zeitaufwendigen Herausforderung zu stellen.

Der abendfüllende Dreiakter spielt auf einem Bauernhof. Im Mittelpunkt steht der Bauer selbst. Oder doch eher seine einzige Sau, die Rosa, die er allerdings beim Kartenspiel an seine Feuerwehrkumpane verzockt hat? Das Problem ist nur, dass ihm das Prachtstück gar nicht gehört hat, sondern der reichen Tante Rosa in der Toskana. Diese hat wahrlich einen Narren an ihrem „heiß geliebten Schatz“ gefressen und dem ehemaligen Ferkel nicht nur ihren eigenen Namen gegeben, sie überweist sogar monatlich einen schönen Batzen Geld, damit es ihrem „Baby“ auf dem fernen Bauernhof ja gut geht. Hier möchte sie ihren Geburtstag feiern - und da steht sie auch schon vor der Tür.

Die neuen Besitzer von der Feuerwehr allerdings wollen die Sau unbedingt für das anstehende Sommernachtsfest schlachten, andererseits will es sich der Bauer nicht mit der wenig geliebten, aber eben reichen Erbtante verderben. Die verhält sich reichlich überdreht und ist mit ihren Eskapaden für das bodenständig gestrickte Bauernvolk eine echte Zumutung.

Jeder, der schon einmal einen bayerischen Theaterabend miterlebt hat, kann sich jetzt ausrechnen, dass irgendwie bei der reichen Erbtante der Schlüssel zum Happy End liegen muss. Und der Titel „Schwein gehabt“ weist zudem eindeutig in Richtung „Ende gut, alles gut“. Aber wie? Das müssen die Besucher sich selber anschauen.

Viele Fans gewonnen

Das bewährte Kottingwörther Theaterensemble mit Nikolaus Rieger (Bauer), Marianne Mayer (seine Ehefrau), Erwin Eibner (Sohn), Nadine Weyh (Tochter), Gerhard Paulus (Tierarzt), Sarah Eibner (Magd) und Günter Eibner (Freund des Bauern) haben in den letzten Jahren bereits viele Fans gewonnen und werden die Besucher sicherlich auch heuer wieder bestens zu unterhalten wissen. Fehlt noch die reiche Tante, dargestellt von Carmen Rolka, sie gibt ein Debut.

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