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Baustelle

Kran hievt Tank-Kolosse in Baugrube

An der B299 in Sengenthal eröffnet Ende Oktober eine Tankstelle. Jetzt wurden zwei 15 Tonnen schwere Stahltanks angeliefert.
Von Bernhard Neumayer

Ein Kran ließ zwei 15 Tonnen schwere Stahl-Tanks in die Baugrube ein. Diese sind die Grundlage für die neue Tankstelle in Sengenthal.
Ein Kran ließ zwei 15 Tonnen schwere Stahl-Tanks in die Baugrube ein. Diese sind die Grundlage für die neue Tankstelle in Sengenthal.

Sengenthal.Das Wichtigste ist geschafft: Ein 200 Tonnen schwerer Kran hievte am Mittwochvormittag zwei Kraftstofftanks für die künftige Tankstelle an der B299 in Sengenthal in die dafür freigeschaufelte Baugrube. Ab Oktober sollen Auto- und Lkw-Fahrer in der Nähe der Norma-Filiale nicht nur einkaufen, sondern auch tanken können. Bis die beiden Kraftstoff-Kolosse ihren Platz gefunden hatten, war Maßarbeit nötig.

Mit Seilen und Holzbrettern maßen die Baustellen-Mitarbeiter zentimetergenau die richtigen Stellen für die zwei 15 Tonnen schweren Stahltanks aus. Denny Müller von der Firma Z-Bau koordinierte den Ablauf. Das Unternehmen aus Thüringen ist darauf spezialisiert, bundesweit Tankstellen zu bauen. Denny Müller wies die Mitarbeiter an den Seilen und in der Baugrube ein. Und er steuerte mit seinen Ansagen den Kranführer.

Der Koordinator ist zufrieden

Denny Müller von der Firma Z-Bau koordinierte den Ablauf.
Denny Müller von der Firma Z-Bau koordinierte den Ablauf.

Während sich die Menschen um die Passgenauigkeit der Tanks kümmerten, war der Kran mit einem Seilzug für die Schwerstarbeit zuständig. Er hievte die 15 Tonnen schweren Tanks in die Baugrube. Nach nur wenigen Minuten waren die Bauarbeiter zufrieden – auch Denny Müller. „Das hat einwandfrei geklappt.“

15 Tonnen schwere Tanks

Passt perfekt: Der zweite Tank wurde direkt neben dem ersten eingelassen.
Passt perfekt: Der zweite Tank wurde direkt neben dem ersten eingelassen.

Die zwei Tanks, die aus Italien angeliefert wurden, sind je knapp 14 Meter lang und haben einen Durchmesser von 2,90 Meter. Beide Kraftstoff-Tanks fassen je 80 000 Liter und sind 15 Tonnen schwer. Sie bilden die Grundlage für die künftige Tankstelle in Sengenthal.

Zahlen und Fakten zur Tankstelle:

  • Ende Oktober soll die HEM-Tankstelle in Sengenthal eröffnen.
  • Drei Zapfsäulen stehen für sechs Autos gleichzeitig zur Verfügung.
  • Für Lkw stehen eine Hochleistungs- und eine Satellitenzapfsäule parat.
  • Die beiden Kraftstofftanks sind jeweils 15 Tonnen schwer.
  • Ein Tank hat einen Durchmesser von 2,90 Meter, ist knapp 14 Meter lang und hat ein Fassungsvermögen von 80 000 Litern.

Wenn die Tankstelle fertig ist, können sechs Autos an der B299 gleichzeitig an drei Zapfsäulen Kraftstoff tanken. Für Lkw stehen zudem eine Hochleistungs- und eine Satellitenzapfsäule parat, erklären Denny Müller und Architektin Barbara Brunz von der KMP Beuplanungs- und Projektmanagement GmbH.

Architektin Barbara Brunz von der KMP Bauplanungs- und Projektmanagement GmbH überwacht die Baustelle.
Architektin Barbara Brunz von der KMP Bauplanungs- und Projektmanagement GmbH überwacht die Baustelle.

Tiefpreise ab Oktober garantiert

Voraussichtlich ab Ende Oktober können Autofahrer stets zum garantierten Tiefpreis der Umgebung tanken. Das verspricht das Unternehmen HEM. So wird die Tankstelle in Sengenthal künftig heißen. Für den günstigen Preis sorgt eine Handy-App. Der Nutzer der App „Clever tanken“ kann in einem Umkreis von fünf Kilometern alle Preise der Tankstellen vergleichen. Findet er eine preiswertere als die HEM-Tankstelle in der Umgebung, so wird der Preis auf den günstigeren gesenkt. Dafür muss der User per Screenshot am Handy einen Beleg für den geringeren Preis erstellen und diesen bei der HEM-Tankstelle in Sengenthal vorlegen. Dieser wird dort eingescannt und auf den aktuellen Preis angewendet.

Die Rohrleitungen werden verlegt

Der Kran hievte zwei 15 Tonnen schwere Stahl-Tanks in die Baugrube.
Der Kran hievte zwei 15 Tonnen schwere Stahl-Tanks in die Baugrube.

Bis die Kunden mithilfe ihres Smartphones Preise vergleichen können, muss die Tankstelle aber erst einmal Gestalt annehmen. Aktuell ist auf der Fläche noch Baustelle. „Bis Donnerstag wird die Baugrube mit Sand verfüllt“, sagt Denny Müller. Im Anschluss werden die Rohre zu den künftigen Zapfpunkten verlegt. Ab Ende Oktober können diese angefahren und genutzt werden.

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