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Kreative Idee: Drive-in Gottesdienst

In Dietfurt überlegte sich Pfarrer Gerhard Schlechta etwas besonderes, damit viele Gläubige die Messe mit ihm feiern konnten.
Von Johann Grad

Stadtpfarrer Gerhard Schlechta zelebrierte Gottesdienst, Bernhard Grünbeck assistierte als Lektor und Ministrant. Foto: Johann Grad
Stadtpfarrer Gerhard Schlechta zelebrierte Gottesdienst, Bernhard Grünbeck assistierte als Lektor und Ministrant. Foto: Johann Grad

Dietfurt.An die 35 Autos versammelten sich auf dem Parkplatz des Dietfurter Freibades. Stadtpfarrer Pfarrer Gerhard Schlechta hatte die Idee zu einem Drive-in Gottesdienst. Am Vormittag konnte man bereits erstmals den Gottesdienst in den Kirchen besuchen, verbunden mit vielen Auflagen. Am Nachmittag bei der Drive-in Messe wies Bernhard Grünbeck den Autos mit zwei und mehr Insassen auf den markierten Flächen den Platz zu, auch mit Abstand.

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Leute, die mit Rad oder zu Fuß gekommen waren, beachteten den Abstand ebenfalls. Pfarrer Schlechta hatte als Altar einen Tisch mit Kreuz, Kerzen, Kelch und den anderen liturgischen Dingen hergerichtet und Lautsprecher aufgestellt. Den Gottesdienst stellte der Geistliche unter das Thema: Maria, Heil der Kranken, verbunden mit der Bitte um Genesung. Er stimmte Lieder und Gebete an und die Gläubigen sangen und beteten in ihren Autos mit.

Pfarrer sprach über den Muttertag

In der Predigt ging Schlechta auf den Besuch Marias bei Elisabeth ein, die ein Kind erwartete. Pfarrer Schlechta ging außerdem auf den Muttertag ein und die Wertschätzung für die Mütter. Er erinnerte an die Frauen, die nach dem 2. Weltkrieg das Land wieder aufbauten und wie wenig der Staat das finanziell honorierte.

Mit gesprochenem Credo und den Fürbitten nahm der Gottesdienst seinen weiteren Verlauf und die Gläubigen beteiligten sich andächtig mit Beten und Singen. Nach dem Segen sprach Pfarrer Schlechta den Friedensgruß: „Fahret hin in Frieden!“ Das gemeinsame Marienlied „Meerstern, ich dich grüße“ beendete die Drive-in-Messe und die Autos verließen den Parkplatz.

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