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Tradition

Küchenbrand beim Patenbitten

Nach einigen Turbulenzen auf dem Weg willigte Großbissendorf ein.
Von Simon Vogl

Die Vorstände mussten einige Spiele bestreiten.  Foto: Simon Vogl
Die Vorstände mussten einige Spiele bestreiten. Foto: Simon Vogl

Hohenfels.Zu Fuß legten am Samstagabend zahlreiche Vereinsmitglieder und Aktive der Feuerwehr Hohenfels den Weg nach Großbissendorf zurück, um die dortigen Kameraden um Übernahme des Patenamtes für die Feier zum 150-jährige Bestehen im kommenden Jahr zu bitten. Unterwegs hatte der Tross mit Regen zu kämpfen. Auf halbem Weg mussten die Floriansjünger einen Stopp einlegen: Weil es auf dem Gelände des TrÜPl in Pöllnricht zu einem Küchenbrand gekommen war, wurden die Atemschutzträger alarmiert und machten sich wie auch die Großbissendorfer auf, um Hilfe zu leisten. Der Einsatz verlief glimpflich und so traf die Gruppe mit Verspätung am Gasthaus Zum Linka ein, wo bereits die Kolping-Jugendblaskapelle Formation eingenommen hatte, um die Feuerwehrler das letzte Stück musikalisch zu begleiten.

Donnernde Schüsse der Hohenfelser Böllerschützen kündigten die Ankunft am Dorstadl an. Nun hatte auch Petrus ein Einsehen: Pünktlich zum Beginn des Spektakels stoppte der Regen. In Reimform äußerte die Vorstandschaft um 1. Vorstand Stefan Spandl und 1. Kommandant Robert Walter ihr Ersuchen und verwies auf die mitgebrachten Geschenke. Doch so leicht ließen sich die Kameraden nicht überreden. Mehrere ebenso herausfordernde wie humorvolle Aufgaben galt es vor den vielen Zuschauern zu bewältigen, bevor sich die Vorstandschaft um 2. Vorstand Tobias Götz und 1. Kommandanten Hubert Feuerer schließlich bereit zeigte.

Die Spiele testen die Hohenfelser Vorstandschaft wie auch die Festdamen auf Herz und Nieren: Es gab einen staubigen Schnaps, Bier aus Feuerwehrstiefeln, es mussten Luftballons aus einem Dreier-Verteiler zum Platzen gebracht werden und ein Langlauf mit 3,5-Meter langen Langlaufskis der besonderen Art absolviert werden. Daran hatten alle Spaß.

Bürgermeister Bernhard Graf entbot sein Grußwort ebenso wie KBR Jürgen Kohl im Namen der anderen Feuerwehrführungskräfte KBM Matthias Lehner und KBI Christian Schmid. Bei Musik, freien Getränken und Bratwürstln sowie Knackern hatten alle Gelegenheit, ihre Eindrücke nochmals Revue passieren zu lassen.

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