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Region Neumarkt
Dienstag, 25. September 2018 14° 1

Projekte

Landkreis bildet das Schlusslicht

Obwohl das Geld da ist, wurden nur wenige Anträge gestellt.

Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler traf sich zu einer Fraktionsbesprechung.  Foto: Regina Weidinger
Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler traf sich zu einer Fraktionsbesprechung. Foto: Regina Weidinger

Landkreis.Überrascht zeigte sich Sieglinde Hollweck, Kreisrätin und Kreisbäuerin, bei der jüngsten Kreistags-Fraktionsbesprechung der Freien Wähler über die Tatsache, dass der Landkreis Neumarkt derzeit das Schlusslicht bei den beantragten Leader-Fördermitteln in der gesamten Oberpfalz ist. Belegte doch der Landkreis in der vorhergehenden Periode einen Spitzenplatz, so verzeichnet er jetzt mit einem deutlichen Abstand zu den anderen LAG ein absolutes Förderantragsdefizit.

Grund genug, so Kreisrat Günter Müller, dass nun eine Werbungsoffensive bei Kommunen, Verbänden und Vereinen mit tatkräftiger Unterstützung des Landkreises gestartet werden müsse. Als positives Beispiel bewertete Müller die vor kurzem stattgefundene, direkte Information in Berngau durch die LAG-Mitarbeiterin F. Poll, die bei einer Gemeinderatssitzung das Leader- Förderprogramm vorstellte.

Die Zielsetzung so Neumarkt Oberbürgermeister Thomas Thumann sogenannte „weiche Standortfaktoren“ zu fördern wie zum Beispiel das Projektmanagement „Quellenreich“ oder das Nordiczentrum in Hilzhofen zeigten, dass die Gemeinden im Landkreis, gerade im Hinblick auf die notwendige Verbesserung der Freizeitangebote, auf dem richtigen Weg sind; sicherlich gebe es aber noch weitere Projekte die hier zu verwirklichen seien.

Außer Acht lassen dürfe man aber auch nicht den wirtschaftlichen Aspekt der Förderung, so Kreisrätin Ruth Dorner, die beispielgebend die Einzelhandelsstärkung, die durch das geförderte Kundenbindungssystem „Regionaldo“ geschaffen wurde, betonte.

Weitere Sachthemen der intensiven Fraktionssitzung im Besprechungsraum der Neumarkter Caritas Sozialstation/Diakonie Neumarkt bildeten auch Themen wie die Tierkörperbeseitigung. Hierzu wies Kreisrat Hans Gerngroß auf die Dienstleistung des Zweckverbandes der Tierkörper-und Schlachtabfallbeseitigung Plattling hin. Jedoch dürfen auch aufgrund einer Allgemeinverfügung des Landratsamtes Neumarkt kleinere Heimtiere, unter bestimmten Voraussetzungen auf dem eigenem Grundstück oder auf einem Kleintierfriedhof begraben werden. Kreisrat Matthias Penkala berichtete vom derzeitigen Sachstand bei der Besetzung und über die Arbeit des Kreisjugendrings. Die Beteiligten wollen sich wegen einer Stellenerweiterung treffen und das Thema diskutierten.

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