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Investition

Landoase für Urlauber ist eingeweiht

Die Familie Hollweck geht mit ihrem landwirtschaftlichen Betrieb neue Wege.
Doris Distler

Pfarrer Andrzej Jablonski (links) gab Hollwecks Landoase den kirchlichen Segen. Mit im Bild AELF-Leiter Gebhardt, Senior Peter Hollweck mit seiner Frau Resi, Sabine und Willi Hollweck und Landrat Gailler.  Foto: Doris Distler
Pfarrer Andrzej Jablonski (links) gab Hollwecks Landoase den kirchlichen Segen. Mit im Bild AELF-Leiter Gebhardt, Senior Peter Hollweck mit seiner Frau Resi, Sabine und Willi Hollweck und Landrat Gailler. Foto: Doris Distler

Pilsach.Wo vorher Wiese war, stehen jetzt Holz-Chalets mit Terrassen für Urlauber, die in der Natur zur Ruhe finden wollen. Die Familie Hollweck hat die Zukunftsplanung ihres landwirtschaftlichen Betriebs für die nächste Generation in die Tat umgesetzt und nun kamen viele Gäste im Gemeinschafts-Chalet zusammen, um die Einweihung zu feiern. Darunter waren Vertreter der Gemeinde, des Landkreises, des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) sowie viele weitere am Projekt Beteiligte.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Sabine Hollweck dankte Willi Hollweck der Gemeinde und den Ämtern für deren Unterstützung. Landrat Willibald Gailler lobte in seiner Rede die „mutige Entscheidung“. Die Hollwecks hätten die Zeichen der Zeit verstanden, dass die Menschen die Natur und den Rückzug suchen. Die Gäste könnten dies in den neuen Holzhäusern tun, die „architektonisch sehr gut gelungen“ und „von hoher Qualität“ seien. Bürgermeister Adolf Wolf betonte, dass es das Ziel der Gemeinde gewesen sei, den ländlichen Raum zu stärken, dafür habe man die Grundlagen geschaffen. Hier könnten nun Familien Urlaub machen, deren Kinder sich in den Ställen der Hollwecks überzeugen könnten, dass Kühe nicht lila sind. Harald Gebhardt, der Leiter des AELF, hob hervor, dass Innovation für die Hollwecks kein Fremdwort sei. Der ehemals rein landwirtschaftlich arbeitende Betrieb habe eine Privilegierung erhalten, die Arbeitsbereiche wie den Tourismus einschließe.

Als „erstes und einziges Chalet-Dorf im Landkreis“ bezeichnete Rainer Seitz, Geschäftsführer des Tourismus-Verbands, die Landoase in Unterried, die „das Sehnehäubchen“ auf den Tourismus-Angeboten in Neumarkts Umland darstelle. Schließlich gab Pfarrer Andrzej Jablonski den Räumen den kirchlichen Segen. (ndd)

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