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Kommunalpolitik

Lanzhammer kandidiert ein zweites Mal

Johann Lanzhammer von den Freien Wählern will Bürgermeister in Breitenbrunn bleiben. Der Markt soll noch lebenswerter werden.
Von Vera Gabler

Die Freien Wähler haben ihre Kandidaten für das Bürgermeisteramt und für den Marktrat aufgestellt.  Foto: Vera Gabler
Die Freien Wähler haben ihre Kandidaten für das Bürgermeisteramt und für den Marktrat aufgestellt. Foto: Vera Gabler

Breitenbrunn.Mit dem derzeitigen Bürgermeister Johann Lanzhammer als Bürgermeisterkandidat und 16 Kandidaten für den Marktrat haben die Freien Wähler Breitenbrunn am Sonntag ihre Nominierungsversammlung im Gasthof Lehner abgeschlossen. Bernd Heyn als Vorsitzender der Freien Wähler Breitenbrunn begrüßte die Kandidaten, wie auch Mitglieder und Gäste, darunter Beate Höß aus Velburg, die die Wahlleitung übernahm.

Nach der Erklärung und Festlegung des Wahlverfahrens stellte sich der amtierende Bürgermeister Johann Lanzhammer als Bürgermeisterkandidat vor. „Ich möchte, dass wir Breitenbrunn und seine Ortsteile in planvollen Schritten für die Zukunft noch moderner und lebenswerter machen“, sagte er. Nach sechs Jahren im Amt möchte er nochmals kandidieren, weil es ihm ein großes Bedürfnis sei, die Heimatgemeinde weiterhin zu gestalten und vorausschauend auch die nächsten sechs Jahre in die Zukunft zu entwickeln. Zudem ergänzte der Vater von zwei erwachsenen Söhnen, dass er seit 45 Jahren in der Gemeinde beschäftigt sei. Bevor er vor sechs Jahren das Bürgermeisteramt antrat, sei er Kämmerer und Geschäftsstellenleiter im Rathaus gewesen, so dass er auf langjähriges Wissen und Erfahrungen zurückgreifen und diese auch weiterhin einbringen könne.

Angebote für Familien ausbauen

Mit kurzen Worten sprach er über den Schuldenabbau und den zehn Millionen Euro Haushalt 2019. Für zwei Millionen Euro habe man das Straßennetz saniert und Radwege ausgebaut, „Wir können uns schauen lassen“, betonte er. Mit Blick auf die Zukunft möchte er das Familienangebot erhalten und weiter ausbauen, die Dorfweiher sanieren und den Tourismus wieder aufleben lassen.

Was die Kandidaten für den Marktrat betrifft, so dankte er den 13 Männern und drei Frauen für ihre Kandidatur und stellte abschließend das Motto der Freien Wähler Breitenbrunn vor: „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt und Zusammenarbeiten ist ein Erfolg“. Als Erfolg bezeichne er es nach der Wahl am 15. März, wenn mindestens acht Vertreter der Freien Wähler in den Marktrat einziehen werden.

Veranstaltungen

  • In den Ortsteilen:

    21. Januar in Hamberg, 22. Januar in Buch, 23. Januar in Kemnathen, 24. Januar in Langenthonhausen

  • Im Februar:

    Am 4. Februar in Wolfertshofen, 6. Februar in Dürn, 9. Februar in Premerzhofen, 12. Februar in Rasch, 13. Februar in Gimpertshausen und am 17. Februar im Gasthof Lehner in Breitenbrunn

  • Beginn:

    Jeweils um 19.30 Uhr

Nach der einstimmigen Zusage von den 15 Wahlberechtigten für den Bürgermeisterkandidaten Johann Lanzhammer stellten sich die Kandidaten für den Marktrat vor, nachdem Johann Lanzhammer als Listenführer das Wort an Landwirt Stefan Schmid aus Matzlsberg weitergab. Der derzeitige Marktrat und 2. Bürgermeister war vor sechs Jahren das erste Mal in den Marktrat gewählt worden. Auch wenn die Karten neu gemischt werden, so würde er sich freuen, den Bürgermeister wieder unterstützen zu dürfen.

Erfahrene und neue Kandidaten

Auch Tobias Lanzhammer aus Breitenbrunn ist seit sechs Jahren im Marktrat und steht auf Platz drei der Liste. Platz 4 gehört Walter Weismann aus Langenthonhausen, der auch schon jetzt als Marktrat Verantwortung übernimmt. Eine Periode lang konnte sich auch Andreas Pickl aus Gimpertshausen einbringen, er ist auf Platz 5 vor Werner Seidel (bisher SPD-Marktrat) aus Breitenbrunn. Neue Kandidaten ab Platz 7 sind Monika Precht aus Hamberg, Platz 8 Stefan Christoph aus Premerzhofen, Platz 9 Lukas Braun aus Breitenbrunn, Platz 10 Wolfgang Freihart aus Breitenbrunn, Platz 11 Tobias Waldhier aus Rasch und Platz 12 Bernhard Nest aus Dürn.

Abschließend stellte sich Sebastian Schauer als Kandidat für die Landratswahl vor. Günter Müller, Kreisvorsitzender der Freien Wähler, lobte in seinem Grußwort, dass auf der Liste alle Ortsteile mit jungen und auch erfahren Kandidaten abgedeckt seien.

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