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Region Neumarkt
Samstag, 23. Juni 2018 16° 3

Politik

Lebensqualität im Landkreis erhalten

Landrat Willibald Gailler war der Hauptredner der CSU-Aschermittwochsveranstaltung in Batzhausen.
Von Vera Gabler

Landrat Willibald Gailler mit Bürgermeister Eduard Meier und Vertretern der CSU-Ortsverbände Foto: Gabler
Landrat Willibald Gailler mit Bürgermeister Eduard Meier und Vertretern der CSU-Ortsverbände Foto: Gabler

Batzhausen.Landrat Willibald Gailler ist viel im Landkreis unterwegs und bei zahlreichen Veranstaltungen auch im Gemeindebereich Seubersdorf präsent. Er hat sich zum politischen Aschermittwoch dafür entschieden, die Einladung des CSU-Ortsverbandes Batzhausen im Gasthaus Diepold/Schwarz anzunehmen. Nicht zuletzt deshalb, um in aller Ruhe die Aufgaben des Landkreises erklären zu können. Gleichzeitig schnitt er Themen an, die auch speziell die Bürger aus der Großgemeinde Seubersdorf nicht nur interessieren, sondern auch betreffen.

Erst den Fisch, dann die Politik

Schon weit vor Beginn des Vortrages zum politischen Aschermittwochs hatten sich Bürger eingefunden, um sich zunächst Fischgerichte einzuverleiben, so dass Vorsitzender Josef Diepold nach der Ankunft des Landrates zahlreiche Gäste begrüßen konnte. Neben Bürgermeister Eduard Meier waren auch sein Stellvertreter Alwin Semmler sowie Vertreter der CSU-Verbände und des Gemeinderates anwesend. Bezug nehmend auf die große Politik nannte Diepold in der Begrüßung die Große Koalition, mit der Hoffnung, dass diese bald zu Stande kommen werde. Das Ergebnis sei spekulierbar, schlimmstenfalls müsse man am 14. Oktober nochmals wählen. Nicht vergessen dürfe man die stabilen Verhältnisse, mit denen dank der CSU über Jahrzehnte Wohlstand und Fortschritt erreicht worden seien. Wenn man dann noch im Landkreis Neumarkt wohne, könne man von Glück reden.

Das Wort Lebensqualität griff auch der Hauptredner Landrat Willibald Gailler zu Beginn seiner Rede auf. Allem voran das Wirtschaftswachstum, das der Verdienst der Menschen in der Region sei. „Wir haben tüchtige Arbeitnehmer und eine große Palette an Firmen“, lobte der Landrat. Man könne also von einer guten Entwicklung und damit einer noch besseren Lebensqualität sprechen. „Uns geht es also nicht schlecht“, stellte er fest, man müsse aber die Dynamik aufrecht erhalten und dürfe sich nicht gegen neuen Entwicklungen verwehren. Dass junge Leute im Landkreis Neumarkt Perspektiven haben, beginne schon in der Schulbildung.

Hier finden Sie weitere Informationen:

Info für Kommune

  • Ortsumfahrung Seubersdorf:

  • Landrat Willibald Gailler hofft, dass sich dieses wichtige Straßenprojekt bald umsetzen lassen wird. Man darf für die Entwicklung der Gemeinde nicht stehen bleiben.

  • Standort für BRK Rettungswagen in Seubersdorf:

  • Es ist noch nicht zum Tragen gekommen, die Vergabesituation ist nicht einfach. Der Plan ist noch nicht vergessen aber auch noch nicht spruchreif.

Landrat Willibald Gailler ging auf den Schwerpunkt „Bildungsregion Landkreis Neumarkt“ ein, erwähnte den Abriss des Willibald Gluck Gymnasiums sowie die Erweiterung des Ostendorfer Gymnasiums. Man könne noch in diesem Jahr mit dem Bau einer neuen Schulanlage beginnen. Der Landkreis habe das Ziel für die berufliche Bildung Akzente zu setzen und fördere verschiedene Ausbildungsberufe.

Zu den bisher 60 verschiedenen Ausbildungsberufen für derzeit 2400 Schüler habe man mit zwei Technikerschulen den Bereich Bautechnik und Elektrotechnik erweitern können. Die Nachfrage sei da, sowohl bei Schülern als auch bei Arbeitgebern. Sein Ziel sei es, jungen Leuten die besten Perspektiven im ländlichen Raum zu bieten, damit sie nicht beispielsweise nach München ziehen müssen.

Zur Landkreisentwicklung gehöre auch die Infrastruktur, dabei erinnerte Landrat Gailler an die 1970er Jahre, als es auf der Autobahn nach Regensburg wenig Verkehr gab. Auch im Straßennetz sei man immer wieder gefordert, wichtige und nützliche Verbindungen zu schaffen. „Da muss ich die Bürger eben vom Vorteil überzeugen“, sagte er zum Thema A6 Ausfahrt Lauterhofen und Ausfahrt Frickenhofen.

Klinikum arbeitet wirtschaftlich

Was die Gesundheitsversorgung im Landkreis Neumarkt betrifft, ging der Landrat auf das Klinikum Neumarkt ein. Nicht nur, dass dort permanent gebaut werde, es würden jährlich 26 000 Patienten stationär und 48 000 Menschen ambulant versorgt. „Wir können ein Haus wirtschaftlich führen“, betonte er stolz, da man im Klinikum kein Defizit schreibe.

Gleichzeitig berichtete der Landrat aber auch von Verhandlungen jüngst zum Pflegesatz, um zukunftsfähig zu bleiben. Zu den weiteren Aufgaben des Landkreises gehöre die Unterhaltung der Hallenbäder. Auf die Frage nach der derzeitigen Flüchtlingssituation stellten der Landrat fest, dass die Zahl der Flüchtlinge derzeit bei rund 890 Menschen im Landkreis Neumarkt liege. 50 Prozent davon hätten Bleibeperspektiven. Nunmehr würden 10 700 ausländische Mitbürger aus 122 verschiedene Nationen im Landkreis leben.

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