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Wettbewerb

Lena Weidinger ist „Schönstes Dearndl“

Die 16-Jährige aus Großalfalterbach wurde vor dem Neumarkter Rathaus geehrt. Sie hatte sich am Ende knapp durchgesetzt.
Von Thorsten Drenkard

  • Lena Weidinger (Großalfalterbach, v.l.) ist das „Schönste Dearndl“ des Jura-Volksfests. Fotos: Drenkard
  • Christina Brandl (v.l., Berngau) wurde offiziell Dritte. Den zweiten Platz teilten sich Ruth Diepold (Batzhausen) und Marina Achhammer (Berching). Festbräu und Moderator der Siegerehrung, Michael Gloßner, und Jury-MitgliedJanina Gilbert gratulierten Siegerin Lena Weidinger (3.v.r.).

Neumarkt.Als Festbräu Michael Gloßner ihren Namen durch das Mikrofon sagt, stoßen Lena Weidinger und ihre Eltern einen Freudenschrei aus. Die Zuschauer auf dem Rathausplatz klatschen in die Hände.

Dieser warme Applaus an diesem heißen Freitagabend gehört ganz allein ihr – der 16-Jährigen aus Großalfalterbach: Sie hat die von der Neumarkter Glossnerbräu erstmals ausgelobte Wahl zum „Schönsten Dearndl“ des Jura-Volksfests gewonnen.

„Der Wahnsinn, das ist unglaublich!“, ruft die Siegerin. Ihre Wangen sind ganz rot, ihr Mund kann nicht anders, als dauernd zu lächeln. „Ich freue mich riesig“, sagt die Teenagerin. Für das junge „Dearndl“ ein Tag, „den ich wohl nicht vergessen werde“.

Ein knappes Endergebnis

Knapp ist das Ergebnis bei dieser allerersten „Dearndl“-Wahl zum Neumarkter Volksfest ausgefallen: Weidinger erhielt am Ende einer spannenden Abstimmung lediglich zwölf Stimmen mehr als die beiden Zweitplatzierten Ruth Diepold aus Batzhausen und Marina Achhammer aus Berching. Als dritte des „Dearndl“-Wettbewerbs wählten die Leser des Neumarkter Tagblatts sowie die Internet-Community Christina Brandl aus Berngau unter den zwölf Finalistinnen aus.

Das Volksfest-Dearndl 2015

Bereits vor der endgültigen Abstimmung hatte eine sechsköpfige Jury, bestehend aus Michael Gloßner, Oberbürgermeister Thomas Thumann, stellvertretende Landrätin Heidi Rackl, Festreferent Richard Graf, zweite Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger, Jungunternehmerin Janina Gilbert und Tagblatt-Redaktionsleiterin Eva Gaupp, die zwölf Finalistinnen unter den insgesamt 41Bewerberinnen bestimmt.

Tropische Temperaturen bei der Ehrung

An diesem Freitagnachmittag sind elf der zwölf Finalistinnen vor dem Neumarkter Rathaus bei tropischen Temperaturen zusammengekommen – natürlich in fesche Dirndl gekleidet –, um gemeinsam auf die Verkündung der Siegerin zu warten. Die Mädchen und Frauen zwischen 16 und 47 Jahren stehen im Halbkreis beisammen, unterhalten sich lose – die Aufregung ist spür- und sichtbar.

Wahl zum "Schönsten Dearndl" Neumarkts

Als dann kurz nach 17.30 Uhr der Name Lena Weidinger fällt, ist der Jubel bei der Siegerin groß. Ihre Konkurrentinnen applaudieren fair, gratulieren der Teenagerin herzlich. Für Neid und Missgunst ist unter „Dearndln“ kein Platz.

Ohnehin ist jede der Finalistinnen eine Gewinnerin: Schließlich werden sie einen Braukalender der Brauerei Glossner schmücken. Für Lena Weidinger gibt es noch einen weiteren Grund zur Freude: Sie darf sich in der Haslacher Trachtenstubn ein Dirndl aussuchen. Die Zweitplatzierten Ruth Diepold und Marina Achhammer erhalten jeweils einen Einkaufsgutschein für das Trachtengeschäft im Wert von 100 Euro, Christina Brandl freut sich über einen 50-Euro-Gutschein.

Nach einem Gruppenfoto mit der Jury geht es für die „Dearndl“-Finalistinnen gemeinsam mit dem zünftigen Festzug in Richtung Volksfestplatz.

Beim souveränen Anstich von Oberbürgermeister Thomas Thumann im dampfigen Festzelt sind die Frauen mittendrin. Lena Weidinger ist sogar ganz nah dran – sie steht mit auf der Bühne: als „Schönstes Dearndl“ des Jura-Volksfests. „Der Wahnsinn – unglaublich!“

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