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Stadtrat

Lengenfeld bekommt ein TSF

Die Räte bewilligen der Feuerwehr ein neues Einsatzfahrzeug. Für Straßen im Baugebiet Zum Sperlasberg werden Namen gesucht.
Von Andreas Friedl

Im Rathaus tagte der Stadtrat. Foto: Friedl
Im Rathaus tagte der Stadtrat. Foto: Friedl

Velburg. Velburg. Relativ zügig ging am Donnerstabend die Stadtratssitzung über die Bühne. Erster Tagesordnungspunkt war die Änderung des Flächennutzungsplans für das „Sondergebiet Erd-/Bauschuttlager Deusmauer“, bei dem es um einen Abwägungs-, Feststellungs- und Satzungsbeschluss ging.

In diesem Zusammenhang mussten von der Stadtverwaltung 13 Behörden wie Fachstellen im Landratsamt oder benachbarte Gemeinden im Rahmen der Behördenbeteiligung in Kenntnis gesetzt werden. Die angschriebenen Gemeinden hatten keine Einwände gegen das Projekt. Die Behörden machten kleine Auflagen oder Vorschläge, beziehungsweise sahen hier keine Veranlassung tätig zu werden. Nach kurzer Beratung war der Stadtrat der Meinung, dass die von den Behörden ausgearbeiteten Vorschläge zum Beschluss erhoben werden sollen. In diesem Zusammenhang stimmten die Räte auch dem vom Ingenieurbüro Bartsch vorgelegten Bebauungsplan zu.

Fünf Stadträte waren beim nächsten Beratungspunkt der Meinung, dass ein Vorhaben bezogener Bebauungsplan für eine Photovoltaikanlage (PV) östlich der Staatsstraße 2251, zwischen Hollerstetten und Haumühle, nicht geändert werden sollte.

Wie erster Bürgermeister Bernhard Kraus erklärte, plane die Firma Südwerk Projektgesellschaft in dem angeführten Bereich eine PV-Anlage, die jährlich zehn Millionen kW/h Strom produzieren soll, was einer Versorgungskapazität von etwa 2800 durchschnittlichen Haushalten entspreche. Als Baubeginn sei das zweite Quartal 2019 geplant.

Vorschläge für Straßen

Ab sofort bis zum 30. Mai können Bürger der Gemeinde vorschlagen, welche Namen, die drei Straßen im Baugebiet Zum Sperlasberg haben sollen. Einmal sind das zwei parallel zum Hang verlaufene Querstraßen und zum anderen eine Art Ringstraße, welches das ganze Baugebiet umschließt und teilweise parallel zur Kreisstraße verläuft. Eine freudige Nachricht für die Feuerwehr aus Lengenfeld brachte der Stadtrat auf den Weg. So beschlossen die Räte einstimmig, dass die Feuerwehr Lengenfeld im Jahr 2019 mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ausgestattet werden soll.

Die Wehr ist derzeit noch mit einem Tragkraftspritzenanhänger, Baujahr 1963, ausgestattet. Bei einem Gesprächstermin mit den Feuerwehrführungskräften sei man im Rathaus überein gekommen, ließ Kraus wissen, dass auf Grund der häufigen Einsätze bei technischen Hilfeleistungen und der daraus besseren Erkennbarkeit bei einem Fahrzeug ein TSF angeschafft werden soll. Laut Kraus habe hier die Regierung einen Zuschuss von 23 000 Euro in Aussicht gestellt. Die restliche Finanzierung müsse aber noch geklärt werden.

Kommandant sehr erfreut
Sichtlich angetan von diesem einstimmigen Entschluss des Stadtrats war auch Thomas Kerschensteiner der erste Kommandant der Feuerwehr Lengenfeld, der als Zuschauer zu gegen war. „Es freut uns sehr, dass der Stadtrat diesen Entschluss gefasst hat und wir unseren in die Jahre gekommenen Tragkraftspritzenanhänger durch ein Feuerwehrfahrzeug ersetzen dürfen.“

Unter „Verschiedenes und Anfragen“ wurden mehrere Anfragen und Wünsche an das Gemeindeoberhaupt herangetragen.

So wurde ein Bodenanlauf im derzeit gebauten Stadtgrabenweg angesprochen, der laut Kraus bei starkem Regen eine Überflutung verhindern soll.

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