MyMz
Anzeige

Badminton

Liga-Manager trafen sich in Freystadt

In Freystadt tagte der Arbeitsausschuss für Bundesliga-Angelegenheiten. Derweil läuft die Saisonplanung auf Hochtouren.

Aktuell wird bereits fleißig am Kader der kommenden Bundesliga-Saison in Freystadt gearbeitet. Fotos: Marcus Mehlich
Aktuell wird bereits fleißig am Kader der kommenden Bundesliga-Saison in Freystadt gearbeitet. Fotos: Marcus Mehlich

Freystadt.Der TSV Freystadt war erstmals in seiner sechsjährigen Bundesligazugehörigkeit Gastgeber für das Treffen der Bundesligamanager, die viermal im Jahr zusammenkommen, um organisatorische Themen zu behandeln. Zu Beginn der Sitzung begrüßte Klaus Krust, Vorsitzender des TSV Freystadt, die Teilnehmer aus ganz Deutschland.

Zunächst tagte der Arbeitsausschuss für Bundesligaangelegenheiten (AFBL). Ein Punkt war die endgültige Verabschiedung des Spielplans für die kommende Saison. Dabei müssen die Bundesliga-Termine mit dem internationalen Turnierkalender abgeglichen werden. Den Nationalspielern soll es so möglich sein, international zu spielen, um Erfahrung zu sammeln und sich in der Weltrangliste zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf die Olympiaqualifikation für Tokio 2020.

Der neue Spielplan sieht vor, dass der TSV Freystadt gleich zu Beginn am 8. und 9. September in den hohen Norden zu zwei Auswärtsspielen anreisen muss. Gegner sind der Aufsteiger aus Niedersachsen, BW Wittorf, und der TSV Trittau (Hamburg). Der neue Spielplan verzichtet in Zukunft auf die Dienstagabendspiele.

TSV-Sportwart Tim Bambach: „Das kommt uns entgegen, wir haben drei Spieler, die im ,normalen Arbeitsleben‘ stehen und nicht immer Urlaub bekommen. Außerdem war der Dienstag ein Stress für unsere Aufbauhelfer und die Spieler, die an den Olympiastützpunkten in Saarbrücken und Mülheim trainieren und ihren wöchentlichen Trainingsablauf unterbrechen mussten.“

Intensive Diskussionen

Intensiv diskutiert wurde auch die Beibehaltung der Zählweise „Best of three“ bei Sätzen bis elf Punkten. Während der Weltverband BWF letzte Woche in Bangkok nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit erhielt, die 11er-Zählweise auch auf den internationalen Turnieren, EM, WM und Olympia einzuführen, wird die Bundesliga trotzdem an der Zählweise festhalten.

Grundtenor der Bundesligamanager: „Für die Zuschauer sind Sätze bis 11 statt bis 21 einfach spannender, es geht direkt zur Sache.“ In Freystadt stand auch die Wahl des AFBL-Vorstandes auf der Agenda. Ohne Gegenstimme wurde Arno Schley zum Vorsitzenden wiedergewählt.

Danach folgte die Sitzung des deutschen Badmintonligaverbandes (DBLV), der sich zur Hauptaufgabe gesetzt hat, die Bundesliga weiterzuentwickeln. Ein Ergebnis der Sitzung in Freystadt war, dass man mit Vertretern des Präsidiums des deutschen Badminton-Verbandes sowie den Präsidenten der Landesverbände in einer Arbeitsgruppe Lösungen suchen will, um der Bundesliga bei der Eigenvermarktung mehr Freiheiten zu geben.

Nach über fünf Stunden Besprechungsmarathon bedankte sich Arno Schley für den konstruktiven Verlauf der Tagung. TSV-Bundesligamanager Stephan Pistorius resümierte: „Die Veranstaltung war auch eine gute Werbung für unseren Verein und die Stadt Freystadt. Viele Teilnehmer waren das erste Mal hier und sehr angetan von unserer Stadt, dem Kloster, der guten Gastronomie und dem schönen Sportgelände des TSV Freystadt“.

Beim TSV Freystadt laufen derzeit die Saisonvorbereitungen auf Hochtouren. „Die Gespräche mit unseren Bundesligaspielern sind zum Großteil sehr positiv gelaufen“, so TSV Sportwart Tim Bambach. Der Kern der Mannschaft mit Johannes Pistorius, Oliver Roth, Lukas Schmidt, Florian Waffler und Hannes Gerberich steht.

Kunkel wird kürzer treten

Problematischer sieht es im Damenbereich aus. Jenny Moore und Annabella Jäger werden auch kommende Saison für den TSV spielen. Julia Kunkel hat bei der Polizei eine Ausbildung begonnen und wird daher kürzertreten.

Ein großes Fragezeichen steht hinter Nanna Vainio. Die Finnin hat nach Olympia ihre internationale Karriere beendet und zuletzt in der Bundesliga nicht die gewünschte Leistung gebracht.

Daher ist der TSV auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Abteilungsleiter Stephan Pistorius: „Wir sind optimistisch, dass wir ein bundesligataugliches Team auf die Beine stellen. Das sind wir unserem Publikum schuldig.“

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht