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Engagement

Mallerstetten: Wehr erweitert Gerätehaus

Für die Feuerwehrleute ging es bisher ziemlich eng zu. Jetzt wurde die Wand zum Raum der Viehwaage durchbrochen.

Die Mauer zwischen Feuerwehrgeräteraum (l.) und dem Raum der Viehwaage (r.) wurde durchgebrochen. Foto: ufb
Die Mauer zwischen Feuerwehrgeräteraum (l.) und dem Raum der Viehwaage (r.) wurde durchgebrochen. Foto: ufb

DIETFURT.Das Gerätehaus der Feuerwehr Mallerstetten wird derzeit erweitert. Und so wird dieser lange gehegte Wunsch möglich gemacht: Der Anbau, in dem bisher eine Viehwaage stand, wird einbezogen. Laut Kommandant Michael Ochsenkühn wollen die Feuerwehrleute die Arbeiten soweit möglich selbst erledigen. Die Materialkosten übernimmt die Stadt.

Überlegung seit einigen Jahren

Auch wenn die Bürger stolz darauf sind, dass sie mitten im Dorf das Mehrzweckgebäude haben: Immer wieder hat sich gezeigt, dass es im eigentlichen Geräteraum der Feuerwehr zu eng ist. „Wenn es pressiert, dann muss man richtig acht geben, dass nichts passiert“, sagt Kommandant Ochsenkühn. Deswegen überlegt man schon seit einigen Jahren, wie man die Situation verbessern kann. Das Thema wurde auch schon bei mehreren Bürgerversammlungen angeschnitten.

Da die Viehwaage schon seit Längerem kaum mehr genutzt wird, reifte der Gedanke, die Zwischenmauer durchzubrechen, um für die Feuerwehr mehr Platz zu bekommen. Dort könnte man hervorragend die Schutzanzüge unterbringen. Der Extra-Eingang zum Standort der Viehwaage stünde dann auch den Feuerwehrleuten zur Verfügung, so dass sie nicht mehr um den Transportanhänger der Pumpe schlüpfen müssten, um in den Geräteraum zu gelangen.

Nachdem der Vorschlag von der Stadt abgesegnet worden ist, hat man in den vergangenen Tagen damit begonnen, ihn umzusetzen. Besagte Zwischenmauer wurde schon entfernt und das rückwärtige Tor des Viehwaagetraktes soweit zugemauert, das man an gleicher Stelle ein Fensterband anbringen kann. Mit dem Umbau wird auch das Gebäude entfeuchtet: Das wäre auch ohne Erweiterung angestanden, da der Putz im Sockelbereich beschädigt ist. Der Kommandant sagt: „Nach über 30 Jahren ist halt einmal was fällig, jetzt geht alles in einem Aufwasch.“ Er hoffe, dass für die noch anstehenden Arbeitseinsätze immer genügend Leute zur Verfügung stehen. Schön fände er, wenn sich jedes Haus beteiligen würde.

Materialkosten rund 12 000 Euro

Vor Kurzem gab es einen Ortstermin mit dem städtischen Bautechniker Stefan Ehrl. Er zeigte sich vom Vorhaben angetan. Bei der Besprechung der weiteren Arbeiten ging es auch um die Materialkosten: Er gehe davon aus, dass diese bei etwa 12 000 Euro liegen werden. Ehrl sagte zu, bei Fragen jederzeit zur Verfügung zu stehen. (ufb)

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