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Montag, 24. September 2018 13° 5

Velburg

Mantlach feierte Traumwetter

Bei besten äußeren Bedingungen feierte am Wochenende die Feuerwehr Mantlach ihr 125-jähriges Bestehen.
Von Andreas Friedl.

Die Festdamen der Jubelwehr strahlten mit dem Himmel um die Wette. Foto: Friedl
Die Festdamen der Jubelwehr strahlten mit dem Himmel um die Wette. Foto: Friedl

Mantlach.Nichts hätte bei diesem Jubiläum besser sein können: tolles Wetter, nette, gut gelaunte Gäste und eine Feuerwehr, die nicht nur arbeitet und übt, sondern es auch versteht zu feiern.

Dieses Jubiläum hat aber auch gezeigt, dass sich die Feuerwehr Mantlach täglich 24 Stunden, und das über 125 Jahre lang, in den Dienst der Allgemeinheit gestellt hat und es mit Engagement auch weiterhin tun wird.

Ein Stein fiel vom Herzen

Als am Freitagabend mit einem stimmungsvollen bayerischen Abend der Startschuss fiel und alles seinen geplanten Lauf nahm, fiel auch den Verantwortlichen um den ersten Vorsitzenden Christian Kellermann und seinem ersten Kommandanten Michael Schön ein großer Stein vom Herzen, denn schließlich steckten einige Jahre an Vorbereitungsarbeit dahinter, um den vielen Gästen an drei Tagen ein buntes Programm zu bieten. Nachdem die „Pfalzgrafen“ und die „Original Waidhauser Blasmusik“ im voll besetzten Festzelt den Gästen, ob jung oder alt, einen schönen Abend beschert hatten, ging es am Samstag mit dem Einholen des Patenvereins, der Feuerwehr aus Oberweiling und der drei Schirmherren, Landrat Willibald Gailler, des ersten Bürgermeister der Stadt Velburg, Bernhard Kraus und Staatssekretärs a.D., Hans Spitzner sowie dem Totengedenken an der Mantlacher Kapelle weiter.

In einem äußerst stilvollem Rahmen gedachten hier die Feuerwehr Mantlach, die zusätzlich noch aus den Orten Rammersberg und Vogelbrunn besteht, ihren verstorbenen Kameraden. H.H. Stadtpfarrer Martin Becker sprach davon, dass man sich trotz des großen Festes an die ehemaligen Feuerwehrangehörigen erinnern solle.

Dazu erster Kommandant Michael Schön: „Wichtig ist es, die verstorbenen Personen im Herzen zu behalten.“ Als Zeichen ihrer Verbundenheit legten Schön und Kellermann eine Blumenschale vor der Kapelle nieder.

Hier finden Sie eine Übersicht über die Höhepunkte des Festes:

Höhepunkte des Fests

  • Festzug:

    Ein absoluter Höhepunkt war der Festzug, der am Sonntag um 14 Uhr stattgefunden hat. Er wurde vom ersten Vorsitzenden Christian Kellermann und seinem ersten Kommandanten Michael Schön, sowie der Stadtkapelle Velburg angeführt. Der Stadtkapelle folgten die Ehrengäste auch aus und ihnen natürlich die Feuerwehr.

  • Vereine:

    Dies war in erster Linie die Feuerwehren, sowie beispielsweise Vereine für Gartenbau und Landespflege. Der Zug sorgte für ein Ereignis, über das man auch noch beim nächsten Jubiläum in Mantlach positiv sprechen wird. Mit dazu beigetragen haben auch die vielen begeisterten Zuschauer, sowie mehrere Blaskapellen.

Nach dem Absingen der Bayernhymne und der Nationalhymne, bei der die Stadtkapelle Velburg mit ihrer Leiterin Kathrin Ziegaus für die hervorragende musikalische Umrahmung sorgte, ging es anschließend ins Festzelt.

Hier begrüßte Michael Schön die Funktionsträger der anwesenden Feuerwehren, wie Kreisbrandmeister Benedikt Stauber, Kreisbrandinspektor Christian Schmid und den Paterverein Oberweiling mit dem ersten Vorsitzenden Klaus Zwickl.

Um den Vorplatz für ihren kürzlich eingeweihten Feuerwehrstadl in Oberweiling weiter zu verschönern überreichten Christian Kellermann und Michael Schön an ihren Patenverein einen über zwei Meter großen Apfelbaum. Klaus Zwickl und seine Aktiven übergaben an die Mantlacher eine Spende für den Anbau ihres Feuerwehrhaus in Rammersberg, sowie eine Urkunde. Nachdem Michael Schön die Schirmherren und die drei Bürgermeister der Stadt Velburg, Bernhard Kraus, Klemens Meyer und Bernhard Dürr begrüßt hatte, sprachen anschließend der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Rammersberg, Franz Brandl und Festwirt Reinhard Gschrey noch kurze Grußworte, denen sich Bürgermeister Kraus anschloss.

Zwei Schläge für das erste Fass

Im Vordergrund von links die drei Schirmherren Bernhard Kraus, Willibald Gailler und Hans Spitzner, sowie erster Vorsitzender Christian Kellermann und erster Kommandant Michael Schön nach dem Bieranstich. Foto: Friedl
Im Vordergrund von links die drei Schirmherren Bernhard Kraus, Willibald Gailler und Hans Spitzner, sowie erster Vorsitzender Christian Kellermann und erster Kommandant Michael Schön nach dem Bieranstich. Foto: Friedl

Landrat Willibald Gailler war es dann vorbehalten, das erste Fass Bier anzustechen, was er mit Bravour, sprich mit zwei Schlägen, schaffte. Wie Kraus, bedankte sich Gailler unter anderem für die geleistete Arbeit und die Zukunft der Mantlacher Feuerwehr: „Die Zukunft ist hier gesichert.“ Anschließend hieß es im jetzt schon gut besetzten Festzelt: „Stimmungabend mit D‘Rebell‘n.

Nach einer, für einige Personen, relativen kurzen Nacht, ging es am Sonntag um 7.30 Uhr mit dem Einholen der Festdamen und des Patenvereins weiter.

Nach einem Weißwurstfrühschoppen schloss sich um kurz nach 9 Uhr der Kirchenzug an. Nach dem im Zelt abgehaltenen Festgottesdienst, der von H.H. Stadtpfarrer Martin Becker und H.H. Pfarrer Jan Lamparski gemeinsam zelebriert wurde, und die in ihren Ansprachen den zahlreichen Besuchern, ihre Verbundenheit mit der Feuerwehr kundtaten, gab es einen Frühschoppen mit anschließenden Mittagessen.

Beim Festzug am Sonntanachmittag folgten nach der Stadtkapelle die Schirmherren und Ehrengäste aus Politik und natürliche auch die Feuerwehr. Den Festausklang gestaltete die Seubersdorfer Blasmusik. Alles in allem war dies ein Fest, an das man in Mantlach noch lange denken wird.

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