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Marco Gmelch führt die CSU-Fraktion

Nachdem Markus Ochsenkühn neuer 1. Bürgermeister von Neumarkt wurde, übernimmt Marco Gmelch den Fraktionsvorsitz.

Der neue CSU Fraktionsvorstand mit Ferdinand Ernst, Marco Gmelch, Peter Ehrensberger und Lissy Walter.  Foto: Florian Basel
Der neue CSU Fraktionsvorstand mit Ferdinand Ernst, Marco Gmelch, Peter Ehrensberger und Lissy Walter. Foto: Florian Basel

Neumarkt.Die CSU-Stadtratsfraktion hat sich nach der konstituierenden Stadtratssitzung im Fraktionsvorstand neu aufgestellt. In einer geheimen Abstimmung wählten die 13 Stadträte den Parteivorsitzenden und neuen Kreisrat Marco Gmelch einstimmig zum künftigen Fraktionsvorsitzenden. Der 32-jährige Gmelch ist beruflich bei der Nürnberger Versicherung als Konzernprojektleiter tätig. Mit 16 war der Kommunalpolitiker Mitglied der Jungen Union geworden.

Kommentar

Neuer Schwung im Neumarkter Stadtrat

Schon die erste Sitzung des neuen Stadtrats zeigt: Er ist bunter und vielstimmiger.

Darüber hinaus wurden Peter Ehrensberger und Ferdinand Ernst zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden sowie Lissy Walter zur neuen Geschäftsführerin der CSU-Stadtratsfraktion gewählt.

CSU-Fraktion will auf Zusammenarbeit setzen

„Mit Teamspirit das Beste für die Stadt Neumarkt erreichen“ – unter diesem Motto steht laut einer Presseerklärung der CSU die Politik der Christsozialen – fraktionell und überfraktionell. Sie wollen auf eine konstruktive politische Zusammenarbeit mit allen Stadträtinnen und Stadträten setzen. „Die CSU wird in den nächsten sechs Jahren alles Notwendige einbringen – zum Wohle einer zukunftsfähigen Stadt mit einem klar erkennbaren Profil“, heißt es weiter. In der Fraktion sollen alle Vorschläge aus dem Stadtparlament konstruktiv diskutiert und abgewogen werden. Wichtig dabei sei, dass bei allen Debatten immer das Beste für die Stadt Neumarkt im Zentrum stehe.

Stadtpolitik

Parteigrößen bringen sich in Stellung

Neumarkts neuer Stadtrat traf erste Entscheidungen. Dabei spielten Parteipolitik und die nächste OB-Wahl mit rein.

Aufgrund der Coronakrise sei zukünftig eine noch zielgerichtetere und vorausschauendere Wirtschafts- und Sozialpolitik unabdinglich. „Ein ‚Weiter so‘ wird es nicht geben“, merkte Fraktions-Vize Ferdinand Ernst an. In dieser bisher einmaligen Krise und in der Zeit danach sei es wichtiger denn je, mit wirtschaftlichem Sachverstand die richtigen Weichen für die Zukunft der Stadt zu stellen. Die politischen Diskussionen müssten sich – klar strukturiert – auf die wesentlichen anstehenden Projekte der Stadt Neumarkt konzentrieren. Ziel müsse dabei stets sein, den Wohlstand der Stadt und ihrer Bürger zu sichern.

Ochsenkühn zum Stellvertreter des OBs gewählt

Mit der Wahl des bisherigen CSU-Fraktionschefs Markus Ochsenkühn zum 1. Bürgermeister der Stadt Neumarkt könne die Partei in den kommenden sechs Jahren den konsequent eingeschlagenen Weg einer Erneuerung weiterführen. „Mit dem Duo Ochsenkühn und Gmelch sind wir auf den zwei Schlüsselpositionen im Stadtrat bestens für die Zukunft und die anstehenden Aufgaben aufgestellt“, so Peter Ehrensberger. „Über die zukunftssichere und sinnvolle Ausrichtung im CSU-Stadtverband Neumarkt mit seinen 14 Ortsverbänden muss sich in den Wochen nach Corona Gedanken gemacht werden“, sagt Gmelch. Nach den Wahlen sei Jetzt Zeit, in aller Ruhe die Weichen für die Zukunft neu zu stellen.

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