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Mehr als 6000 Stunden im Einsatz

Die Führungsgruppe Katastrophenfall in Neumarkt zieht Bilanz. Mitgeteilt wird auch, wer für welche Bereiche zuständig war.

In der Jurahalle war ein Testzentrum eingerichtet.
In der Jurahalle war ein Testzentrum eingerichtet. Foto: Hendrik Schmidt/ZB

Neumarkt.Genau drei Monate hat der Katastrophenfall in Bayern gedauert. Ausgerufen hatte diesen Ministerpräsident Markus Söder am 16. März, beendet am 16. Juni. Währenddessen liefen alle wichtigen Entscheidungen der Coronakrise bei der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Neumarkt zusammen, die mit zahlreichen Sonderdiensten und Einsätzen zum Schutze der Bevölkerung beschäftigt war. Nun zieht das Landratsamt eine Bilanz der Gruppe.

Regierungsrätin Deniz Köse-Andre leitet die FüGK, die Führungsgruppe Katastrophenschutz.
Regierungsrätin Deniz Köse-Andre leitet die FüGK, die Führungsgruppe Katastrophenschutz. Foto: Rita Pirkl/Rita Pirkl

„Die Zusammenarbeit war exzellent“, berichtete Regierungsrätin Deniz Köse-Andre, Leiterin der FüGK. Sie hätte ein Zeitkontingent von insgesamt mehr als 6000 Stunden errechnet, in denen die Beschäftigten vor Ort und einsatzbereit gewesen seien. Hinzu kämen Vertreter der Polizei, der Feuerwehr, der integrierten Leitstelle und der Bundeswehr, beziehungsweise des Kreisverbindungskommandos, des THW und des BRK. Ebenfalls in der FüGK integriert waren Dr. Christa Büchl als Leiterin des Gesundheitsamtes sowie Versorgungsarzt Dr. Klaus Kubitschek, der die Anliegen aller niedergelassenen Ärzte in die Arbeit der FüGK einbrachte.

Schwerpunktpraxis in kleiner Jurahalle

Jürgen Kohl, hier mit Landrat Willbald Gailler, ist seit 2019 Kreisbrandrat.
Jürgen Kohl, hier mit Landrat Willbald Gailler, ist seit 2019 Kreisbrandrat. Foto: Michael Gottschalk

Die FüGk hatte auch bei der kleinen Jurahalle eine Schwerpunktpraxis und ein Testzentrum eingerichtet, das bis Ende Juni in Betrieb war. Dort wiederum hätten die FüGK-Mitarbeiter nicht nur dafür gesorgt, dass die Stelle mit ausreichendem Schutz- und Testmaterial versorgt worden sei. Auch die Terminierung der zu Testenden habe in den Händen der FüGK mit Kreisbrandrat Jürgen Kohl und Roland Ehrnsberger an der Spitze gelegen.

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Die Medienarbeit und das Bürgertelefon wurden von Michael Gottschalk und Roland Hadwiger koordiniert. Grundsätzlich habe die Gruppe alle Maßnahmen des Landratsamtes, des Klinikums, des BRK, der Polizei, der Bundeswehr und des THW koordiniert.

Sicherheitsausrüstungen organisieren

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz tagt oft in unterschiedlicher Besetzung. Hier treffen sich (von links) Andreas Hiereth (Einsatzleiter BRK Neumarkt), Deniz Köse-Andre (Leiterin Führungsgruppe), Landrat Willibald Gailler, Jürgen Kohl (Kreisbrandrat) und Stefan Berner (Sachgebietsleiter Sicherheitsangelegenheiten) zur Lagebesprechung am Landratsamt Neumarkt.
Die Führungsgruppe Katastrophenschutz tagt oft in unterschiedlicher Besetzung. Hier treffen sich (von links) Andreas Hiereth (Einsatzleiter BRK Neumarkt), Deniz Köse-Andre (Leiterin Führungsgruppe), Landrat Willibald Gailler, Jürgen Kohl (Kreisbrandrat) und Stefan Berner (Sachgebietsleiter Sicherheitsangelegenheiten) zur Lagebesprechung am Landratsamt Neumarkt. Foto: Rita Pirkl

Örtlicher Einsatzleiter war Andreas Hiereth vom BRK Kreisverband Neumarkt. Die Führungsgruppe, der auch die Mitarbeiter des Sachgebietes Sicherheitsrecht mit ihrem Leiter Stefan Berner, des Gesundheitsamtes, der Hauptverwaltung, die Abteilungsleiter und der Pressestelle angehörten, hatte die Aufgabe, alle erforderlichen Ressourcen an Sicherheitsausrüstungen, Personal und zusätzlichen Räumlichkeiten und medizinischem Sachbedarf für die Gesundheitseinrichtungen im Landkreis Neumarkt sicherzustellen.

Sie stellte dazu entsprechende Anforderungen an die Regierung der Oberpfalz und kümmerte sich auch um die Verteilung vor Ort.

„In dieser schwierigen Zeit mussten alle eng zusammenarbeiten, um die bestmögliche gesundheitliche Versorgung für unsere Bevölkerung zu erreichen“, sagte Landrat Willibald Gailler.

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