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Region Neumarkt
Montag, 21. Mai 2018 23° 2

Politik

Mehr Schutz für Velburger Fußgänger

Gleich mehrere Bürger hatten sich an den Bauausschuss gewandt. Nun sollen Gehwege für mehr Sicherheit sorgen.
von Andreas Friedl

Die Mitglieder des Bauausschusses besichtigten in Günching eine mögliche Trasse für den Radweg Richtung Neumarkt. Foto: Andreas Friedl

Velburg. Mit einem Ortstermin in Günching nahe der Kreisstraße Richtung Neumarkt begann am Donnerstagabend die öffentliche Sitzung des Bauausschusses. Bürgermeister Bernhard Kraus und der zuständige Mitarbeiter im Bauamt, Christian Frank, erklärten den Stadträten und einem interessierten Günchinger Bürger die geplante Trasse des Radweges in Richtung Neumarkt. Hier soll der Radweg nach derzeitiger Planung linksseitig in einiger Entfernung der Kreisstraße in Zick-Zack-Kurs verlaufen. Als Grund nannten Kraus und Frank, dass viele Anlieger an der Kreisstraße nicht bereit gewesen seien, ihre Grundstücke abzutreten.

Kraus sagte bei der späteren Beratung im Rathaus: „Wir möchten einen kreisstraßenbegleitenden Radweg haben.“ So kam das Gremium überein, dass bei einer Veranstaltung mit den Günchinger Bürgern die Trassenführung für den Radweg nochmals erörtert werden soll.

Ortstermin wegen Verkehr

Bei einem weiteren Ortstermin in der Hammerstraße in Deusmauer ging es um den Antrag eines Bürgers auf Verbesserung der Verkehrssituation. Unter anderem hatte sich der Bürger über den Schwerverkehr und massive Geschwindigkeitsüberschreitungen beschwert. Als Zugeständnis zum vorhandenen Antrag wurde einstimmig beschlossen, dass hier ein Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt wird – allerdings nicht an jedem Tag. Außerdem soll die Polizei gebeten werden, öfter zu kontrollieren.

Die beiden nächsten Anlässe für die Vor-Ort-Termine waren Beschwerden von Bürgern, die entlang des Fürstenwegs wohnen, und die Meldung eines Bürgers in der Parsberger Straße. Beanstandet wurden die Verkehrssituation an der Einmündung der Straße Am Finkenherd und der Lkw-Durchfahrtsverkehr. Die Anwohner am Fürstenweg beklagten den durchfahrenden Schwerverkehr, der die Fußgänger auf der nur etwa fünf Meter breiten Fahrbahn gefährde. Außerdem seien viele Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Der Fürstenweg werde vor allem stadtauswärts als Rennstrecke missbraucht.

Für Kraus, wie auch für die Mitglieder des Bauausschusses, stand bei der Beratung vor Ort fest, dass so schnell wie möglich ein Radweg gebaut werden soll. Das wurde so auch beim Treffen im Rathaus bekräftigt. Der Radweg soll am St.-Anna-Platz beginnen und über den Fürstenweg entlang der Bebauung bis zur Windbergstraße führen. Zudem soll der auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzte Bereich noch weiter optimiert, gegeben falls auch erweitert werden. Angesprochen wurde auch, dass die Polizei die Situation im Blick behalten solle.

Beschränkung abgelehnt

Auch mit Blick auf die Parsberger Straße soll so schnell wie möglich ein Gehweg in Richtung St.-Anna-Platz gebaut werden. Die vom Antragsteller gewünschte Verkehrsregelung im Bereich Parsberger Straße und Am Finkenherd will der Gemeinderat überprüfen. Wie im Bereich des Fürstenweges wurde vom Bauausschuss auch in diesem Bereich eine geforderte Gewichtsbeschränkung für durchfahrende Lastwagen bei einer Abstimmung abgelehnt.

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