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Einweihung

Meilenstein der Sozialpolitik

Dem zunehmenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum trägt Neumarkt eindrucksvoll Rechnung.
Von Hans Gleisenberg

OB Thomas Thumann, Regierungspräsident Axel Bartelt, Architekt Armand Kühne sowie Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger (vorne v. r.) bei der symbolischen Schlüsselübergabe Foto: Hans Gleisenberg
OB Thomas Thumann, Regierungspräsident Axel Bartelt, Architekt Armand Kühne sowie Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger (vorne v. r.) bei der symbolischen Schlüsselübergabe Foto: Hans Gleisenberg

NEUMARKT.„Wohnung ist Heimat, Begegnungsstätte und ein Ort der Gastfreundschaft“ sagte Domkapitular Norbert Winner bei der Segnung der neuen Wohnanlage, die nach den Grundsätzen des sozialen Wohnungsbaus erstellt wurde.

Stolz zeigte sich, in der Feierstunde, auch Oberbürgermeister Thomas Thumann, der von einem Vorzeigeprojekt für die ganze Oberpfalz sprach: „Die Schaffung von Wohnraum ist eines der beherrschenden Themen in unserem Land.“ Die Stadt Neumarkt habe diesem Problem Rechnung getragen und unter Mithilfe des Freistaats Bayern und der Regierung der Oberpfalz 27 Wohnungen von 50 bis 105 Quadratmetern nach den Kriterien des Sozialen Wohnungsbaus gebaut, freute sich das Stadtoberhaupt. Thumann machte auch deutlich, dass die Stadt in seiner Amtszeit in einer Wohnbauoffensive bereits 76 Wohnungen und 220 Wohnungsbauten ausgewiesen habe.

Mit dem am Donnerstag eingeweihten Projekt wurden 2000 Quadratmeter Wohnfläche in drei zusammenhängenden Gebäudeteilen geschaffen. Damit sei bezahlbarer Wohnraum mit fünf bis sieben Euro pro Quadratmeter entstanden. Es stehen Wohnungen von zwei bis fünf Zimmern zur Verfügung, für die die Gesamtkosten 5,5 Millionen Euro betragen haben, wurde in einer Pressemitteilung erklärt. Regierungspräsident Axel Bartelt lobte in seiner Festrede die Weitsicht der Stadt Neumarkt und das schnelle Handeln, das eine kräftige Förderung der Maßnahme im Rahmen der Wohnbauförderung, Säule II, ermöglichte.

„Gerne haben wir die 1,7 Millionen Zuschuss gegeben und auch das zinsfreie Darlehen in Höhe von 3,4 Millionen Euro gewährt. Mit Freude sehe ich hier einen Wohnbau mit qualitativ hochwertiger Architektur, die Vorbildcharakter birgt“, so Bartelt. Weiter war zu hören, dass diese Wohnanlage am Deininger Weg das bisher größte Projekt ist, das im Rahmen des kommunalen Wohnungsbaus unter der genannten Wohnbauförderung in der Oberpfalz sei. Architekt Armand Kühne wies in seiner Vorstellung der Bauumsetzung auf die Holzfassade hin. Sie garantiere eine gute Substanz in Sachen Nachhaltigkeit und die ansprechende Optik beeinflusse auch das Wohnklima positiv, gab er zu bedenken.

Die Feierstunde

  • Segnung:

    Es folgte der kirchliche Segen durch Domkapitular Norbert Winner und stellvertretenden Dekan Martin Hermann, der die für den Bau beziehungsreiche Lesung: Wir haben nicht auf Sand gebaut“ gewählt hatte. Ein gemeinsames Essen im Schützenheim folgte.

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