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Aktion

Mit dem Bürgermeister im Partybus

Thomas Thumann stellte sich Fragen der Schüler. Zwei Mädchen kamen mit klaren Forderungen.
Von Doris Distler

Den Fragen der Jugendlichen stellte sich Oberbürgermeister Thomas Thumann im gelben Partybus, mit dem er bis an die Mittelschule West vorfuhr. Foto: Doris Distler
Den Fragen der Jugendlichen stellte sich Oberbürgermeister Thomas Thumann im gelben Partybus, mit dem er bis an die Mittelschule West vorfuhr. Foto: Doris Distler

Neumarkt.Das erste Mal setzte sich Oberbürgermeister Thomas Thumann im vergangenen Jahr in den gelben Partybus und beantwortete die Fragen von Neumarkter Schülern. Diesmal, bei der Neuauflage der Aktion kam er mit dem Gefährt sogar zu ihnen an die Schule.

Man konnte das Interesse am Zustrom zum Bus sehen und an den vielen Jungen und Mädchen, die geduldig davor warteten, bis die Gruppe vor ihnen mit Fragen fertig war. Beim ersten Betreten des Busses herrschte erst noch etwas Unsicherheit, aber wenn alle Schüler und der Rathauschef auf ihren türkisfarbenen Sitzen saßen und Sigi Müller, der Leiter des Jugendbüros, zum Nachfragen einlud, waren die Schüler kaum zu bremsen. Etliche bezogen sich auf die Schule, wie bei Thumanns Station zuvor in der Mittelschule an der Weinberger Straße.

Das Amt des Bürgermeisters

Bei der Mittelschule West waren die Jugendlichen vor allem an seinem Berufsbild interessiert, als würden sie selbst das Amt des Oberbürgermeisters anstreben. Wie er zu dem Amt gekommen sei, wollten die zwölf- bis 15-Jährigen wissen, was er den ganzen Tag mache, wie sein Berufsalltag insgesamt aussehe („etwa 60 bis 70 Stunden Arbeitszeit pro Woche, teilweise im Stundentakt Besprechungen“), wie viel Macht er habe, was er alles bestimmen dürfe, wie viel er verdiene und – welches Auto er fahre. Hier gab er selbst seinen Bedenken Ausdruck, ob Elektro-Autos wirklich eine endgültige Lösung für die Klimaproblematik sei, es seien andere Antriebe nötig wie zum Beispiel Wasserstoff). Dazu wollten die Jugendlichen wissen, was er noch an Baumaßnahmen plane oder warum zum Beispiel die Skulptur am Kreisverkehr beim Landratsamt aufgestellt worden sei. Dies sei im Rahmen des Projektes „Kunst im öffentlichen Raum“ geschehen und es werde sich fortsetzen, wie zum Beispiel im Stadtpark, erklärte er. Weitere Fragen an den Oberbürgermeister an der Weinberger Straße drehten sich um das Thema Fahrradfahren gewesen und die Bitte, Trinkwasserbrunnen in Neumarkt aufzustellen, was in heißen Sommern sehr gefragt sei. Dazu eine bessere Beschattung der Schule.

Wünsche auf Papier

Zwei Mädchen an der Mittelschule West hatten sich ihre Fragen und Wünsche aufgeschrieben. Sara und Fjolla möchten mehr Müll-Sammel-Aktionen, sie wünschen sich mehr Kunstprojekte mit Schülern oder zum Beispiel die Aktion „Schüler gestalten einen Weihnachtsbaum“. Sie möchten Musik-Konzerte für Jugendliche auf den Bühnen, dazu offene Workshops für Musik und Sport.

Das Projekt

  • Themen:

    Immer wieder werden bei den Treffen die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit angesprochen. (ndd)

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