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Projektwoche

Mittelschule Parsberg gegen Klimawandel

In der Parsberger Schule wurden Ideen umgesetzt, um aktiv gegen den Klimawandel vorzugehen – und das heißt nicht Schwänzen.
von Christiane Vatter-Wittl

Die Schüler präsentieren einen Teil der Projekte. Foto: Vatter-Wittl
Die Schüler präsentieren einen Teil der Projekte. Foto: Vatter-Wittl

Parsberg.Anderswo wird die Schule geschwänzt und auf den Straßen demonstriert, um Gehör zu finden, die Schüler und Lehrer der Mittelschule Parsberg packen gemeinsam gegen den Klimawandel an. Im Rahmen einer Projektwoche, die bezeichnend unter dem #klima stand, beschäftigten sich alle Klassen der Mittelschule im Unterricht mit Themen und Projekten rund um Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Praktisch und vor allem in engem Bezug zur Lebenswelt waren die Themen, die sich die einzelnen Klassen ausgesucht hatten. Die jüngeren Schüler beschäftigten sich großflächig mit dem Thema „Müll“. Zum einen besuchten sie den Wertstoffhof und lernten, wie die einzelnen Abfallsorten getrennt und wiederverwertet werden. Zum anderen setzten sie das gelernte gleich an der Schule um. Während die einen konkrete Umfragen zum ökologischen Fußabdruck der Schule machten, gestalteten die anderen neue Plakate für das an der Schule gut funktionierende Mülltrennungssystem.

Projektwoche

  • Fragen

    : „Wie kommt Mikroplastik ins Meer?“, „Was sind Fair Trade Produkte“, Wie kann man Müll bei einem Frühstück vermeiden“?

Der ein oder andere brauchte aber dann doch noch ein wenig Nachhilfe, wenn es um die Frage ging, was man mit verschmutzten Verbundpackungen machen soll: Sind die Verpackungen sauber, gehören sie in den gelben Sack, sind sie verschmutzt, gehören sie in den Restmüll. Eine Ganztagesklasse machte es sich zur Aufgabe den Verbrauch Plastikbechern und Capri-Sonne-Beuteln zu erheben. Sie kamen zu dem Schluss, dass täglich rund 120 Plastikbecher und 110 Beutel der Limonade verbraucht werden. Nur etwa die Hälfte davon kann recycelt werden. Recycling und Reuse war ein weiteres Thema. So brachten die Lehrerinnen kreative Ideen mit, wie man die benutzten Verpackungen sauber macht und anschließend wiederverwerten, sprich „upcyceln“ kann. So entstanden tolle Deko-Objekte, nützliche Stiftehalter, Pflanzbecher und Lichtobjekte.anz anders aber ebenso nachhaltig zeigte sich die M7, die einen Kleidertausch anbot. So konnten gut erhaltene Oberteile den Besitzer wechseln.

Die großen beschäftigten sich mit dem Thema Fair Trade. Sie zeigten ihren Mitschülern, was Fair Trade bedeutet und wie gut solche Produkte schmecken können. In Zukunft werden Fair Trade Riegel im Kiosk angeboten. Die Großen beschäftigten sich außerdem mit Mikroplastik in der Nahrungskette der Fische und schließlich des Menschen.

Die Projektwoche endete mit einem großen Präsentationstag am Freitag. Schulleiter Matthias Ferstl zeigte sich stolz über die Arbeit der Jugendlichen Als gemeinsames Fazit stellten sie fest, dass Klimaschutz bei jedem Einzelnen beginnt.

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