MyMz
Anzeige

Verkehr

Motorräder sind zu schnell

Die Bürger aus Dietfurt klagen in der Bürgerversammlung über undisziplinierte Fahrer bei Hebersdorf.
Von Johann Grad

In Mallerstetten sind jetzt Motorräder das Problem, wenn sie nach Kevenhüll hinausrasen. Foto: Johann Grad
In Mallerstetten sind jetzt Motorräder das Problem, wenn sie nach Kevenhüll hinausrasen. Foto: Johann Grad

Dietfurt.Die Ortsdurchfahrt in Hebersdorf, die Ausrückegemeinschaft der Feuerwehren, die Dorferneuerung in Mallerstetten und die Juraleitung waren Hauptthemen bei der Bürgerversammlung für Mallerstetten, Stetterhof und Hebersdorf. Neben Bürgermeisterin Carolin Braun und diversen Stadträten konnte der Hebersdorfer Ortssprecher Wendelin Sippl viele Leute aus den drei Orten begrüßen.

Er sprach den Dauerbrenner „enge Ortsdurchfahrt“ an. Busse und LKWs müssten rückwärtsfahren oder in die Höfe ausweichen, für Fußgänger sei kein Platz. Bürgermeisterin Braun und auch ein Bürger merkten an, dass zu schnell und wieder rücksichtsloser gefahren werde. Die Bürgermeisterin schlug ein Durchfahrtsverbots-Schild vor, damit nicht auf dem Schotterweg hinter dem Dorf gefahren werde.

Feuerwehren arbeiten zusammen

Ein neues Thema war die geplante Ausrückegemeinschaft der Feuerwehren Mallerstetten, Hebersdorf und Oberbürg. Sie sei gut für die Stadt, denn so könne eine schlagkräftige Truppe aufgebaut werden. Natürlich braucht es eine gute Ausrüstung. Ein Bürger meinte, dass es in Hebersdorf für den Neubau eines Feuerwehrhauses für zwei geeignete Plätze gäbe. Ortssprecher Sippl sprach von einem Zukunftsprojekt. Ein Versammlungsteilnehmer fragte nach dem Sachstand des Bushäuschens in Mallerstetten. Im Rahmen der Dorferneuerung werde die Stadt einen Antrag auf vorzeitigem Maßnahmenbeginn stellen, dann könne das Bushäuschen vorranging gebaut werden. Andreas Keckl, Stadtrat und Ortssprecher von Mallerstetten sprach beim Punkt Dorferneuerung den Workshop mit 16 Teilnehmern vor vier Wochen an. Unter anderem wurden ein neuer Bolzplatz, ein Festplatz und ein Gehweg für wünschenswert erachtet. Er lud zu den kommenden Workshops ein.

Weitere Themen

  • Juraleitung:

    Bürgermeisterin Carolin Braun erklärte, dass eine Variante für eine Leitung zu nah an Stetterhof vorbeiführt und deshalb diese nicht in Frage kommt. Dietfurt schlägt eine Trasse vor, die von Kevenhüll kommend über Kottingwörth nach Amtmannsdorf führt

  • Mobilfunk:

    Der Sendemast der Firma Telekom soll laut Bürgermeisterin in dieser Woche in Betrieb genommen werden.

Beim Thema Juraleitung erklärte Bürgermeisterin Carolin Braun, dass eine Variante für eine Leitung zu nah an Stetterhof vorbeiführt und deshalb diese nicht in Frage kommt. Der Vorschlag der Stadt Dietfurt sieht eine Trasse vor, die von Kevenhüll kommend über Kottingwörth nach Amtmannsdorf führt und die von jedem Ort den Abstand von 400 Metern einhält. Man müsse die Leitung von Dietfurt wegbringen, so Braun, denn „sonst könne sich die Stadt in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr entwickeln.

Ein Bürger aus Mallerstetten führte aus, dass bei Starkregen das Feuerwehrhaus und Keller von Bewohnern regelmäßig unter Wasser stünden. Im Rahmen der Dorferneuerung könne man da etwas machen, so Braun. Wenn ein Gehweg gebaut wird, sei es möglich, größere Rohe zu verlegen. Ortssprecher Sippl bedankte sich abschließend bei den Dorfbewohnern von Stetterhof und Hebersdorf für die Renovierung der Kapellen.

Mehr aus Neumarkt und Umgebung:

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht