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Kultur

Musik berührte die Menschen

Claudia und Ralf Muth aus Plankstetten treten seit 15 Jahren gemeinsam auf. Nun gaben sie ihr erstes Konzert.
Von Franz Guttenberger

Claudia und Ralf Muth gaben ihr erstes Konzert. Foto: Franz Guttenberger
Claudia und Ralf Muth gaben ihr erstes Konzert. Foto: Franz Guttenberger

Berching.Beim Musizieren haben sie sich vor fast 15 Jahren kennen und lieben gelernt. Seitdem wohnen sie nun gemeinsam in Plankstetten und erfreuen mit Musik die Herzen der Zuhörer. Claudia und Ralf Muth (alias CUR) haben bei vielen Auftritten erlebt, wie ihre Musik die Menschen begeistert und berührt. Nun haben sie vor kurzem in der Schneemühle ihr erstes Konzert geben.

Brechend voll war der Saal. Das Ehepaar Muth genoss das Heimspiel und beeindruckte mit seiner unverkennlich charmanten und herzlichen Art das Publikum. Die Premiere war geglückt und das Konzert ruft nach einer Wiederholung. Zwei Stilrichtungen zeichnet das Duo aus. Zum einen sind es Lieder mit aussagekräftigen Titeln zum Zuhören, ruhige Stücke zum Entspannen, aber auch zum Träumen. „Man soll einfach die Seele baumeln lassen,“ sagt Claudia Muth. Mit den Instrumenten Gitarre, Querflöte und Klavier sowie Gesang treten sie auf. Eine andere Stilrichtung sind vorwiegend Oldies, Unterhaltungsmusik und Volksschlager.

Vor 15 Jahren hat sie die gemeinsame Leidenschaft für die Musik beim Skifahren zusammengeführt. Seitdem hat das Paar viele Auftritte hinter sich, sangen während der Wintermonate auf einer Hütte am Spitzingsee, im Klosterbräustüberl in Bayrischzell, in der St. Kathrein Kirche in Hafling/Südtirol, bei standesamtlichen und kirchlichen Trauungen, Geburtstagen, Taufen oder Weihnachtsfeiern.

Querflöte als Zweitinstrument

Claudia ist unter ihrem Mädchenname Flierl bekannt. Sie wirkte seit ihrer Kindheit in verschiedenen Chören mit, so auch bei Hans Hutter in Berching. Sie besuchte den musischen Zweig am Ostendorfer Gymnasium mit den Hauptfächern Klavier und Gesang und lernte als Zweitinstrument Querflöte. In dort aufgeführten Opern hatte sie zwei Hauptrollen. Das waren der bekehrte Trunkenbold von Christoph Willibald Gluck und „Mondo della Luna“ von Joseph Haydn. Außerdem trat Claudia Muth bei Kammermusikabenden auf und war auch Solistin bei der Aufführung der Johannes-Passion.

Claudia und Ralf Muth

  • Termine:

    Die beiden sind in den kommenden Wochen bei zahlreichen Weihnachtsfeiern zu hören. Im Frühjahr soll es ein weiteres Konzert geben.

  • Kontakt:

    Wer mehr Informationen zu uns braucht und eine Buchungsanfrage machen möchte, wendet sich bitte an folgende Adresse: Claudia und Ralf Muth (08462) 94 54 998, info-cur@web.de

Ralf Muth ist wie sie von Kindheit an musikbegeistert. Er wirkte bei verschiedenen Kapellen im Raum Mainfranken mit. Er war Gitarrist bei den Karschter Buawe aus Karlstadt, die bekannt sind aus Funk und Fernsehen.

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum, sagt Ralf Muth. Und so machten sie bei ihrem ersten Konzert in der Schneemühle eine musikalische Reise im Zug des Lebens. Vor ausverkauftem Haus luden die Beiden die Zuhörer ein, sich mit auf eine musikalische Reise mit vielen verschiedenen Haltestellen zu begeben.

Sie begeisterten sowohl mit Oldies, als auch mit Volkschlagern und emotionalen sowie aussagekräftigen Liedern ihr Publikum. Der erste Teil erzählte von ihrem Kennenlernen, den ersten gemeinsamen Urlauben und ihrer Zeit als Unterhaltungsmusiker am Spitzingsee (Schliersee). Sowohl ihre Klassiker als auch ihre Lieder mit Urlaubsstimmung und ihre Mitsing-Hits begeisterten von Anfang an die Zuhörer und luden zum Mitsingen ein.

Liederrunde zum Entspannen

Im zweiten Teil folgte eine Liederrunde zum Entspannen, nachzudenken und neue Kraft zu tanken. Da ein großer Teil ihres Repertoires Lieder für Hochzeitsgottesdienste und Taufen sind, durften auch ein paar dieser Lieder im Konzert nicht fehlen. Da im Zug des Lebens immer wieder Menschen aussteigen und den Zug für immer verlassen, widmeten sie auch diesen Personen ein paar Lieder, was den emotionalsten Teil des Konzerts darstellte. Bei dem Lied „oamal seng ma uns wieder“ konnte so mancher Besucher eine Träne nicht zurückhalten. Da Abschied aber auch ein fester Teil der Reise des Lebens ist, durfte auch diese Halltestelle nicht fehlen.

Zum Schluss wünschte das Paar allen Besuchern noch „alles Glück dieser Welt“. Ein Lied, in das das Publikum von Herzen mit einstimmte.

Ihr großer Sohn Florian unterstütze seine Eltern, sowohl in der Anfangsmoderation, als auch rhythmisch auf der Cajon und erntete dadurch viel Applaus.

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