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Konzert

Musikalischer Herbst begeistert die Besucher

Die Gäste erlebten einen Abend mit hochkarätigen Künstlern. Der Bürgermeister setzt sich für eine Fortsetzung der Reihe ein.
Von Hans Gleisenberg

Dr. Martin Hundsdorfer dankte den Mitwirkenden Anton Galler, Stefan Graser, Stephanie Eineder-Altmann, Sarah Piccon und Florian Braun (v.r.).  Foto: Hans Gleisenberg
Dr. Martin Hundsdorfer dankte den Mitwirkenden Anton Galler, Stefan Graser, Stephanie Eineder-Altmann, Sarah Piccon und Florian Braun (v.r.). Foto: Hans Gleisenberg

MÜHLHAUSEN.Das 15. Konzert beim Musikalischen Herbst in Mühlhausen war für die Besucher ein wahrer musikalischer Leckerbissen, der den Bogen von Klassik über romantisches Liedgut, Musicals bis hin zu launigen Operettenmelodien und zeitgenössischer Musik spannte. Der Organisator des Konzerts, Altbürgermeister Anton Galler, freute sich, dass auch diesmal wieder renommierte Künstler den Weg nach Mühlhausen gefunden hatten.

„Wir blicken in unserem Melodienreigen heute auf 15 Jahre Konzertgeschichte zurück, in der es uns wichtig war, Künstlern aus Mühlhausen und Umgebung eine Möglichkeit zu geben, ihre Virtuosität und ihr Können einem größeren Publikum zu präsentieren“, sagte Galler. Er dürfe mit Stolz sagen, dass viele, die hier das erste Mal aufgetreten seien, sich einen Namen in der Musikszene gemacht haben. „Sicher ist diese Musik nicht im Mainstream der breiten Öffentlichkeit, doch ein wichtiger kultureller Beitrag im musikalischen Leben“, so Galler, der selbst als Tenor, trotz seiner gesundheitlichen Probleme, vier Lieder zum Besten gab.

Seine weitere Ankündigung, dass dies das letzte Konzert sei, wurde am zum Ende von Bürgermeister Dr. Martin Hundsdorfer relativiert und eine Fortsetzung in Aussicht gestellt. Stargast war an diesem Abend, die Mezzosopranistin Stephanie Eineder-Altmann, die seit 2012 Mühlhausen die Ehre gibt. „Es ist erstaunlich, welch breites Spektrum an Instrumentalisten oder Sängern hier beheimatet ist. Das war auch mein Beweggrund, bei diesem Konzert, das von hoher Qualität geprägt ist, mitzumachen.“ Sie absolvierte ein noch umfangreicheres Programm als geplant und übernahm einige Stücke, die eigentlich Anton Galler singen wollte. So brachte sie die Gluck-Arie: „Ach ich habe sie verloren“ aus der Oper Orpheus und Eurydike, Lieder von Robert Schumann, Max Reger oder Johannes Brahms, hier das „Wiegenlied“ oder Passagen aus der lustigen Witwe, zu Gehör.

Der deutschlandweit bekannte Jazzpianist Stefan Graser, ein Kind Mühlhausens, zeigte Eigenkompositionen sowie eine Variation des Kirchenlieds „Danke für diesen guten Morgen“. Er sowie Sarah Piccon und Florian Braun begleiteten auch die Sänger brillant und im Gleichklang von Instrument und Stimme. Braun brachte noch das „Impromptu“ virtuos zu Gehör.

Den Schlussakkord setzte Anton Galler mit dem Lied „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“. Donnernder Applaus belohnte die Darbietungen. Hundsdorfer machte in seiner Rede deutlich, dass er sich bemühen werde, den musikalischen Reigen in „irgendeiner Form“ mit Musikern aus Mühlhausen und der Region fortzusetzen.

Die Konzertreihe

  • Ende:

    Mit dem Konzert am Samstag sollte die Reihe beschlossen werden.

  • Fortsetzung:

    Aufgrund der großen Besucheranzahl regte Mühlhausens Bürgermeister Dr. Martin Hundsdorfer in seiner Rede eine Fortsetzung an, für die er Galler um Unterstützung bat.

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